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18. April 2018: Huflattich im Mittelpunkt bei "Lehmanns Flora"

Lehrende von PHKA und KIT stellen Wildpflanzen vor

Das interdisziplinäre Kooperationsprojekt mit dem KIT - seitens der PH vom Institut für deutsche Sprache und Literatur sowie dem Institut für Biologie und Schulgartenentwicklung getragen - verbindet Umweltbildung mit literarischer Bildung. Anhand eines Aquarells und eines Textes des Dichters Wilhelm Lehmann (1882-1968) wird im laufenden Studienjahr jeden Monat eine andere Wildblume vorgestellt.

Im April steht der Huflattich im Zentrum. Die Veranstaltung startet um 11:55 Uhr wie immer in der Hochschulbibliothek, Bismarckstraße 10, Gebäude 2.

Alle Interessierten (Studierende, Dozierende, Verwaltung und Gäste) sind herzlich eingeladen.

Projekt und Ablauf
Beginn des interdisziplinären Projekts der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe in Zusam-menarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie war im Oktober 2017. Bis September 2018 werden insgesamt 12 Wildblumen vorgestellt. Lehrende oder Studierende lesen zunächst den Abschnitt zur jeweiligen Pflanze aus dem „Bukolischen Tagebuch“ vor (Wilhelm Lehmann, Bukolisches Tagebuch, Berlin 2017), dann folgt die botanische Vorstellung der Pflanze. Kurze literaturwissenschaftliche und sprachliche Erläuterungen zu den Texten Lehmanns sowie beispielsweise zur Gattung des „nature writing“, zu historischer und aktueller Naturlyrik und zur Umweltbildung (Konzept Wildnis, Schulgarten) schließen sich jeweils an.
 
Wer war Wilhelm Lehmann?
Der bedeutende Lyriker Wilhelm Lehmann notierte auf seinen Wanderungen durch die Ostsee-Landschaft um Eckernförde zwischen 1927 und 1932 vielfältige Naturbeobachtungen und Reflexionen, die zunächst als Kolumne der beliebten Wochenzeitung „Grüne Post“ erschienen, später dann unter dem Titel „Bukolisches Tagebuch“ in Buchform. „Damit ist Lehmann ein früher deutschsprachiger Vorläufer des vor allem im anglo-amerikanischen Raum populären ‚nature writing‘. Er malt mit Worten und hebt dabei weniger die wissenschaftlichen Details als vielmehr die typischen, wesenhaften Merkmale der Pflanze hervor – in einer sehr präzisen und anschaulichen Sprache. Oft sind es nur wenige Worte, mit denen er die Blüte einer Wildblume charakterisiert: sprachliche Bilder und Vergleiche, die sich weit tiefer einprägen als die lateinische Artenbezeichnung.“ (Wolfgang Menzel)

Weitere Informationen gibt es hier.

Kategorie: Veranstaltungen
Mittwoch 14 März 2018
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