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Möglichst viele Studierende sollen profitieren

Qualitätssicherungsmittel für Bibliothek, Medientechnik und Lehraufträge

 

Das Land Baden-Württemberg stellt den staatlichen Hochschulen 280 Euro pro Semester und Studierendem in grundständigen Studiengängen und in konsekutiven Masterstudiengängen als Grundfinanzierung zur Verfügung. Genau 11,764 Prozent dieser Mittel, die studentischen Qualitätssicherungsmittel, werden von den Rektoraten auf Vorschlag der Studierendenschaft für die Sicherung der Qualität von Studium und Lehre vergeben. Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe erhält für das Haushaltsjahr 2018 rund 230.000 Euro studentische Qualitätssicherungsmittel.

Auf Beschluss der Studierenden-Vollversammlung sollen rund 100.000 Euro der Hochschulbibliothek zugutekommen, rund 64.000 Euro ins Zentrum für Informationstechnologie und Medien fließen und rund 65.000 Euro für die Vergabe von Lehraufträgen zur Verfügung stehen.

Alle Mitarbeitenden um Vorschläge gebeten
„Wir möchten, dass möglichst viele Studierende von diesen Mitteln für die Sicherung der Qualität von Studium und Lehre profitieren“, erläutert Judith Hellmann, Studentin der Pädagogik der Kindheit und im Vorstand der Studierendenschaft, dass sich die Vollversammlung deshalb gegen die Einzelförderung von Sachmitteln ausgesprochen hat. Bereits im Oktober 2017 hatte Hellman alle Mitarbeitenden aus den Bereichen Forschung und Lehre, der Hochschulverwaltung und der Bibliothek um Vorschläge gebeten, wofür die studentischen Qualitätssicherungsmittel verwendet werden sollen. Anfang Dezember setzten sie und ihr Kommilitone Clemens Geßler sich mit dem Rektorat sowie den Studiendekanen, der Haushaltsabteilung und der Personalabteilung zusammen, um darüber zu beraten, welche Vorschläge sinnvoll sind.

Nicht geringer Anteil der Grundfinanzierung
„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Studierenden uns um dieses Gespräch gebeten haben. Denn als Rektorat begrüßen wir es sehr, dass sich die Studierenden so gewissenhaft und intensiv mit der Verteilung der Qualitätssicherungsmittel beschäftigen. Immerhin entscheiden sie über einen nicht geringen Anteil der Grundfinanzierung der Hochschule und haben eine große Verantwortung, ihr Vorschlagsrecht im Sinne aller Studierenden und der Hochschule auszuüben“, sagt Kanzlerin Ursula Wöll.

Im Dezember diskutierte die Vollversammlung der Studierenden dann die Vorauswahl der Vorschläge auf einer sechsstündigen Marathon-Sitzung, Anfang Januar fasste die den Beschluss. Diesem muss das Rektorat zustimmen, wenn die Vorschläge im Einklang mit der entsprechenden Verwaltungsvorschrift stehen. „Allen, die Vorschläge eingebracht hatten, habe ich schließlich per Mail erklärt, warum wir zugestimmt oder abgelehnt haben“, so Judith Hellmann zum letzten Schritt des sehr arbeitsintensiven Prozesses, den die Studierenden-Vollversammlung 2016 beschlossen hatte und der sich jedes Jahr wiederholt. Erste Überlegungen, diesen Prozess zu vereinfachen und effizienter zu gestalten, gibt es bereits.

 

Wie die studentischen Qualitätssicherungsmittel 2018 verwendet werden

• Die Bibliothek erhält rund 100.000 Euro für die Gewährleistung ihrer Öffnungszeiten sowie für Datenbank-, E-Journal und E-Book-Lizenzen.

• An das Zentrum für Informationstechnologie und Medien (ZIM) gehen rund 64.000 Euro für die Ersatzbeschaffung von medientechnischem Bestand und Ausleihbestand sowie für die Vorhaltung von Hörsaaltechnik.

• Rund 65.000 Euro setzt die Pädagogische Hochschule Karlsruhe für Lehraufträge ein.

 

Weitere Infos:
Studierendenvertretung PH Karlsruhe
phka-stuve.de

Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst
www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=VVBW-MWK-20150929-SF&psml=bsbawueprod.psml&max=truE

Dateien:
18_03__PM_Qualitaetssicherungsmittel.pdf44 K
Kategorie: Pressemitteilungen, Sondermeldung
Dienstag 06 März 2018
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