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Motorik-Modul-Studie: Auswertung der Datensätze beginnt

Für die langfristige Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen

Test im Rahmen der Motorik-Modul-Studie

Rund 5.200 Kinder und Jugendliche aus 167 Untersuchungsorten haben die Teams der Motorik-Modul-Studie motorisch getestet, anthropometrisch gemessen sowie deren körperlich-sportliche Aktivität erfasst. Nun ist die Datenerfassung der letzten Messwelle abgeschlossen und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Sportinstituten des Karlsruher Instituts für Technologie sowie der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe haben mit der Auswertung der Datensätze begonnen. Die ersten Ergebnisse sollen 2018 vorliegen.

Bei der jüngsten Messwelle haben die Wissenschaftler auch Bewegungssensoren eingesetzt. Acht Tage trugen Mädchen und Jungen ab sechs Jahren die Sensoren am Körper. So konnte die Erfassung des Aktivitätsverhaltens um eine objektive Komponente bereichert werden. Für das Erwachsenenalter gibt es schon viele Studien, die belegen, dass regelmäßige körperlich-sportliche Aktivität vor verschiedenen Krankheiten schützt. Die Motorik-Modul-Studie will nun herauszufinden, ob das auch für Kinder und Jugendliche gilt.

Hauptziel der Studie ist es deshalb, die entwicklungsbezogenen sowie die historischen und periodischen Trends der motorischen Leistungsfähigkeit und körperlich-sportlichen Aktivität sowie der ihnen zugrunde liegenden Einflussfaktoren in Deutschland zu analysieren und damit einen Beitrag zur langfristigen Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen zu leisten. Die Motorik-Modul-Studie ist Teil der bundesweiten Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS).

Zu den Projektdurchführenden zählen unter anderem das Institut für Sport und Sportwissenschaft des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), das Institut für Bewegungserziehung und Sport der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und das Robert Koch-Institut Berlin. Projektleiter ist Professor Alexander Woll vom KIT, Projektträger das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Weitere Informationen unter www.sport.kit.edu/MoMo

 

Kategorie: Sondermeldung, Pressemitteilungen
Freitag 20 Oktober 2017
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