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Schulen in Deutschland voranbringen

1. Netzwerktreffen Baden-Württemberg der Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“


Am 15. März fand in Stuttgart das „1. landesweite Netzwerktreffen Baden-Württemberg“ der Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ statt - mit schulartenspezifisch sowie regional ausgerichteten Workshops für die 39 baden-württembergischen Projektschulen. Wissenschaftlich begleitet wird die im Februar 2018 gestartete deutschlandweite Initiative zur Förderung leistungsstarker und potentiell leistungsstarker Schülerinnen und Schüler von dem gleichnamigen Forschungsverbund „Leistung macht Schule“. Dessen Koordination hat Prof. Dr. Gabriele Weigand, Professorin für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, übernommen. Neben Prof. Dr. Weigand führten Jun. Prof. Dr. Jessika Golle (Universität Tübingen) und PD Dr. Beate Laudenberg (Pädagogische Hochschule Karlsruhe) als am Forschungsverbund Beteiligte in das Netzwerktreffen ein.

Recht auf bestmögliche Förderung
„Alle Schülerinnen und Schüler haben das Recht auf bestmögliche Förderung“, machte Weigand in ihrem Vortrag deutlich, dass sie von einem breiten Leistungsbegriff ausgeht: „Wir wollen nicht nur kognitive Fähigkeiten entwickeln, sondern auch Persönlichkeitsmerkmale.“ Dabei sollen die Fördermaßnahmen immer an die individuellen Bedürfnisse der Schulen angepasst werden. „Enger Dialog und enge Zusammenarbeit mit den Schulen ist ein zentrales Motiv des Forschungsprojekts ‚Leistung macht Schule‘, mit dem wir die Schulen in Deutschland voranbringen und ins 21. Jahrhundert führen wollen“, so Weigand. 

Auch Leistungsstarke müssen Anregungen bekommen
Jun. Prof. Dr. Golle stellte das Teilprojekt „Enrichment im MINT-Regelunterricht für (potenziell) leistungsstarke Grundschulkinder“ vor. Ziel dieses Projekts, das auf den außerunterrichtlichen Hector-Kurskonzepten aufbaut, ist die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern im Sach- und Mathematikunterricht. Golle appellierte an die rund 75 Pädagoginnen und Pädagogen, die an dem Netzwerktreffen teilnahmen, „Neugier und Interesse zu zeigen“. Einen Einblick in das Teilprojekt „Adaptive Formate sprachlich-literarischer Förderung“ bot schließlich PD Dr. Laudenberg. Die Wissenschaftlerin vom Institut für deutsche Sprache und Literatur der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe betonte, dass „auch die Leistungsstarken Anregungen bekommen müssen und Sprachförderung in jedem Fach stattfinden sollte.“

 

Leistung macht Schule
»Leistung macht Schule« (LemaS) ist ein vom BMBF gefördertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Begleitung und Weiterentwicklung von Schulen mit dem Ziel leistungsstarke und potentiell leistungsfähige Schülerinnen und Schüler zu fördern. Hervorgegangen aus der gleichnamigen Bund-Länder-Initiative setzt sich der Forschungsverbund aus 28 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie acht Kooperationspartnern aus empirischer Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft, Fachdidaktiken unterschiedlicher Fächer und pädagogischer Psychologie zusammen. In 22 inhaltlichen sowie zwei übergreifenden Teilprojekten geht es um eine theorie- und evidenzbasierte Optimierung von schulischen Entwicklungsmöglichkeiten leistungsstarker und potentiell leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler im Regelunterricht. Bundesweit nehmen 300 Schulen mit den Klassenstufen 1 bis 10 an der Bund-Länder-Initiative teil – schulartenübergreifend in den Fächern Mathematik, Naturwissenschaften, Deutsch und Englisch.

Infos zum Forschungsprojekt: www.ph-karlsruhe.de/institute/ph/ew/lemas

Infos zur Bund-Länder-Initiative: www.bmbf.de/de/leistung-macht-schule-3641.html

Im Gespräch: Prof. Dr. Gabriele Weigand – Leistung macht Schule auf baden-tv.com

Dateien:
18_03__PM_Leistung_macht_Schule.pdf54 K
Kategorie: Pressemitteilungen, Sondermeldung
Freitag 16 März 2018
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