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Ehrliches Interesse an den vorgestellten Berufen beim Boys‘ Day an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe



Gruppenbild beim Boys' Day mit Gleichstellungsbeauftragter Britta Nann

Die Teilnahme der Hochschule am Boys‘ Day hat schon eine lange Tradition. In diesem Jahr fiel er wegen des parallel laufenden und ebenfalls im Vorfeld zu organisierenden Girls‘ Day mit nur 20 Schülern etwas kleiner aus. Doch die Beschränkung auf weniger Teilnehmer schien dem Format gut zu tun. Als nach der Begrüßung und Einführung durch die Gleichstellungsbeauftragte Britta Nann der Grundschullehrer Günther Hußlik, der Frühpädagogik-Professor Dr. Ulrich Wehner und Patrick Traut, Erzieher sowie Absolvent im Bachelorstudiengang Pädagogik der Kindheit, aus dem Studium und vor allem der Praxis berichteten, zeigten die nachfolgenden Fragen ehrliches Interesse der Jungen an den Berufen Grundschullehrer und Frühpädagoge. Vor allem beim Lehrer der Eichendorff Grund- und Werkrealschule erkundigten sich die Schüler ausführlich zu Methodik, Veränderungen in der Schülerschaft, Handlungsmöglichkeiten in schwierigen Situationen und vielem mehr, so dass eine fast familiäre Diskussionsrunde entstand.

 
Grundschullehrer Günther Hußlik berichtet aus seinem Berufsalltag

Die kleine Teilnehmeranzahl ermöglichte es auch, dass den Teilnehmern neben dem beliebten Besuch im hochschuleigenen Aufnahmestudio des Zentrums für Informationstechnologie und Medien weitere Workshops angeboten werden konnten. War dies erst aus der Not geboren, da der frühe Termin des bundesweiten Boys‘ Day in der vorlesungsfreien Zeit es unmöglich machte, die Jungen in laufende Lehrveranstaltungen hineinschnuppern zu lassen, wurde das Angebot nun von den Schülern mit Begeisterung aufgenommen: In der Lernküche kredenzten ihnen die AuG Tutorinnen Lisa-Marie Stoll und Carina Dieter in einer Blindverkostung Smoothies, deren Inhalte erraten werden mussten. Ein weiterer Besuch galt der MachmitWerkstatt MiniMa. Das Projekt hat die Professionalisierung von pädagogischen Fachkräften im Elementarbereich zum Ziel. Hier ließ nun Projektmitarbeiterin Johanna Zöllner nach einer kurzen Erläuterung die Schüler die Materialien von den Bereichen „Zählen und Sehen“ bis zu „Mathematische Entdeckungen beim Spiegeln“ selbst erkunden und entdecken – was diese mit großem Forschungsdrang taten.



Zwei Tutorinnen des Faches AuG heißen eine Schülergruppe in der Lernküche der Hochschule willkommen

Entsprechend positiv auch hier die Rückmeldungen in der Schlussrunde: Wegen ihm, so einer der Teilnehmer, hätte die Veranstaltung ruhig noch bis in den frühen Nachmittag dauern dürfen, um alle Angebote richtig auskosten zu können. Über solches Feedback freut sich das Team im Gleichstellungsbüro natürlich sehr, das auch hier in Konzeption und Organisation viel Zeit und Arbeit gesteckt hat.