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Erasmus+ - Studienaufenthalte

Studierende können mit Erasmus+ nach Abschluss des ersten Studienjahres an einer europäischen Hochschule in einem anderen Teilnehmerland studieren, um dort ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern und ihre Berufsaussichten zu verbessern. Sie lernen dabei das akademische System einer ausländischen Hochschule ebenso kennen wie deren Lehr- und Lernmethoden.

Mit Erasmus+ können Studierende während jeder Studienphase Aufenthalte in den Programmländern im europäischen Ausland absolvieren:
•    Je bis zu zwölf Monate im Bachelor, Master, Doktorat bzw. 24 Monate für einzügige
      Studiengänge (Staatsexamen etc.).
•    Studienaufenthalte im europäischen Ausland von je 3-12 Monaten Länge (auch mehrfach).

Förderbedingungen

Für einen Studienaufenthalt können nur Studierende gefördert werden, die:
•    bei Antritt des Auslandsaufenthaltes mindestens im 3. Fachsemester sind;
•    zum Zeitpunkt des Auslandsaufenthaltes an der PH Karlsruhe immatrikuliert sind;
•    über das Akademische Auslandsamt einen Platz an einer Partnerhochschule in einem
      am Programm teilnehmenden Land erhalten haben.
•    ihren Hauptwohnsitz nicht im Zielland der Mobilität haben.

Leistungen

Vorteile eines Erasmus-Studiums im Ausland:
•    akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen
•    Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule
•    Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
•    Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
•    Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern
•    Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Dazu kommen:
•    vielfältige, neue internationale Kontakte;
•    internationale, interkulturelle Erfahrungen;
•    Verbesserung der Sprachkompetenz oder neue Sprachkenntnisse;
•    Begegnung mit anderen Lehr- und Lerntraditionen.

Finanzielle Förderung

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern ("Programmländer").
Ab dem Projektjahr 2014 (bis 2017) gelten europaweit die folgenden Mindesthöhen für drei Ländergruppen für Studienaufenthalte (SMS):

  • Gruppe 1 (monatlich 250 Euro): Dänemark, Irland, Frankreich, Italien, Österreich, Finnland, Schweden, UK, Liechtenstein, Norwegen
  • Gruppe 2 (monatlich 200 Euro): Belgien, (Deutschland), Tschechische Republik, Griechenland, Spanien, Kroatien, Zypern, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Island, Türkei
  • Gruppe 3 (monatlich 150 Euro): Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, Mazedonien

Achtung: ab dem Projektjahr 2018/19 gilt europaweit eine neue Zusammensetzung der Länderguppen. Außerdem werden Fördersätze national festgelegt und gelten für ein Erasmus+ Auslandsstudium daher wie folgt:

  • Gruppe 1 (monatlich 420 Euro):Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxembrug, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich
  • Gruppe 2 (monatlich 360 Euro): Belgien, (Deutschland), Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern
  • Gruppe 3 (monatlich 300 Euro): Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, EJR Mazedonien, Techische Republik. Türkei, Ungarn

Die Förderhöhe wird Tag-genau für Aufenthaltsdauer an der ausländischen Partnerhochschule berechnet. Die exakte Aufenthaltsdauer wird am Ende des Aufenhalts durch die Gasthochschule bestätigt. Zu Beginn des Aufenthalts werden Ihnen 90 Prozent der im Zuwendungsvertrag gewährten Mittel ausgezahlt, die verbleibenden 10 Prozent erhalten Sie nach erfolgreichem Abschluss des Aufenthalts, wenn all Ihre Unterlagen vollständig bei uns vorliegen.

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Haftungsklausel: „Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben."