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Einrichtungen

ERASMUS + für Studierende

Unter ERASMUS+ kann jeder Studierende pro Studienabschnitt für maximal 12 Monate gefördert werden. Als Studienabschnitt zählt dabei beispielsweise das Bachelorstudium oder das Masterstudium. Studierende, die ihr Studium mit dem 1. Staatsexamen abschließen, können für maximal 24 Monate während dieser Studienphase gefördert werden.

Die 12 bzw. 24 Monate können beliebig miteinander kombiniert werden, solange die Mindestdauer der jeweiligen Programme (Studium: 3 Monate, Praktikum: 2 Monate) bei jeder einzelnen Förderung eingehalten wird. 

Förderung von Praktika bis max. 1 Jahr nach Studienabschluss möglich: Voraussetzung ist, dass sich bereits vor Ihrem Studienabschluss um eine Erasmus+ Förderung für ein Auslandspraktikum (Mindestpraktikumsdauer: 2 Monate) bewerben und eine Förderzusage erhalten. Grund: Auch die zwölf Monate nach dem damit erreichten Studienabschluss (also: Bachelor, Master, erstes Staatsexamen) zählen zu dem vorangegangenen Studienabschnitt.

Für Studierende, die im gleichen Studienabschnitt bereits eine Förderung aus der vergangenen ERASMUS-Generation erhalten haben, werden die bereits geförderten Monate auf die 12 bzw. 24 Monate angerechnet, ansonsten können sie jedoch alle genannten Möglichkeiten wahrnehmen.

Fördermöglichkeiten

Informationen für die Möglichkeiten, im Rahmen des ERASMUS-Programms für ein Studium gefördert zu werden, finden Sie hier.

Informationen über die Möglichkeiten, im Rahmen des ERASMUS-Programms für ein Praktikum gefördert zu werden, finden Sie hier.

Aufenthalte im Land des eigenen Wohnsitzes können nicht gefördert werden!

Fördersätze Studierendenmobilität

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern ("Programmländer").

Ab dem Projektjahr 2014 (bis 2017) gelten europaweit die folgenden Mindesthöhen für drei Ländergruppen für Studienaufenthalte (SMS):

  • Gruppe 1 (monatlich 250 Euro): Dänemark, Irland, Frankreich, Italien, Österreich, Finnland, Schweden, UK, Liechtenstein, Norwegen
  • Gruppe 2 (monatlich 200 Euro): Belgien, (Deutschland), Tschechische Republik, Griechenland, Spanien, Kroatien, Zypern, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Island, Türkei
  • Gruppe 3 (monatlich 150 Euro): Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, Mazedonien

Erasmus+ Praktikanten erhalten monatlich mindestens 100 Euro zusätzlich, also 350 Euro in der Gruppe 1, 300 Euro in der Gruppe 2 und 250 Euro in der Gruppe 3.

Achtung: ab dem Projektjahr 2018/19 gilt europaweit eine neue Zusammensetzung der Länderguppen. Außerdem werden Fördersätze national festgelegt und gelten für ein Erasmus+ Auslandsstudium daher wie folgt:

  • Gruppe 1 (monatlich 420 Euro):Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxembrug, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich
  • Gruppe 2 (monatlich 360 Euro): Belgien, (Deutschland), Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern
  • Gruppe 3 (monatlich 300 Euro): Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, EJR Mazedonien, Techische Republik. Türkei, Ungarn

Sonderförderung für Alleinerziehende und Teilnehmende mit besonderen Bedürfnissen

Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern. Deshalb können Studierende, die mit Kind/mit Kindern zum Studium mit Erasmus+ ins Ausland gehen und dort während der Erasmus+ Mobilität alleinerziehend sind, Sondermittel als Pauschale erhalten. Die maximale Förderhöhe wird vorgegeben durch drei Ländergruppen.

Ebenfalls zusätzliche Mittel beantragen können auch Studierende mit besonderen Bedürfnissen. Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen finden Sie auf der Webseite der European Agency for Development in Special Needs Education.

Sprachtests und Sprachförderung im Rahmen von Erasmus+

Die Europäische Kommission hat einen Online-Sprachtest für die wichtigen europäischen Sprachen (DE, EN, ES, FR, IT, NL, PL, CZ, DÄ, GR, PO, SWE) zur Verfügung gestellt. Dieser ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er soll sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.
Zwischen Partnerhochschulen/-einrichtungen in Inter-Institutional Agreement (IIA) und Learning Agreement (LA) getroffene Vereinbarungen über bestimmte Sprachlevel sind somit nicht mit Online-Test zu belegen/zu verwechseln. Diese Sprachkompetenzen müssen bei der Auswahl der Teilnehmer durch andere Nachweise abgesichert werden. 

Sprachkurse

Bisher werden für die Arbeitssprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch und Spanisch Online-Sprachkurse angeboten werden. Nach dem Sprachtest erhalten die ausgewählten Studierenden eine Lizenz für einen kostenfreien, ihrem Niveau angepassten Online-Sprachkurs. Mit der Annahme der Erasmus+ Förderung verpflichten Sie sich, zugeteilte Sprachkurse zu absolvieren.

Das Sprachkurs-Tool stellt für Sie eine hervorragende und zudem kostenfreie Möglichkeit dar, während Ihres Auslandsaufenthalts weiter an Ihren Sprachkenntnissen zu arbeiten. Umfang, Ort und Zeit Ihrer Nutzung des Online-Sprachkursangebotes bestimmen Sie dabei selbst. Das Angebot ist 7 Tage die Woche und 24 Stunden pro Tag verfügbar, also nutzen Sie es, denn je mehr Sie damit arbeiten, desto mehr Fortschritte werden Sie erreichen. Die Lernmöglichkeiten sind sehr vielfältig – probieren Sie es einfach aus!

Für Sprachen, die (noch) nicht im Rahmen eines Online-Sprachkurses angeboten werden, können ggf. anderweitige Sprachkurse finanziert werden. Dafür kann beispielsweise das Sprachkursangebot des KITs genutzt werden.

Erasmus+ Studierendencharta

Die Rechte und Pflichten der Studierenden im Erasmus+ Programm sind in der "Erasmus+ Studierendencharta" geregelt, die jedem Studierenden zu Beginn des Auslandsaufenthalts ausgehändigt wird.

Berichte über den Auslandsaufenthalt

Alle Geförderte, die mit Erasmus+ gefördert werden, sind verpflichtet nach Abschluss des Aufenthalts eine Online-Befragung zu der Mobilität über das sog. Mobility Tool sowie einen schriftlichen Erfahrungsbericht auf dem Formular des Akademischen Auslandsamts auszufüllen.

Erfahrungsberichte zu anderen Erasmus-geförderten Studien- bzw. Praktikumsaufenthalten von PH KA-Studierenden können Sie während der Öffnungszeiten im Akademischen Auslandsamt einsehen.

Ziele für die Mobilität von Studierenden

  • verbesserte Leistungsstärke
  • Karriereaussichten verbessern
  • Initiativbereitschaft und Unternehmertum fördern
  • gesteigerte Selbstbestimmtheit und Selbstwertgefühl
  • verbesserte Fremdsprachenkenntnisse
  • verbesserte interkulturelle Kompetenzen
  • erhöhtes gesellschaftliches Engagement
  • Sensibilisierung für das Projekt "Europa" und europäische Werte
  • erhöhte Motivation für den weiteren Bildungsweg

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Haftungsklausel: „Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben."