EFFEKTE im April: Wie wir alle von neuen Materialien profitieren

Ein EFFEKTE-Dienstag mit Wissenschaftlern vom Fraunhofer Institut für Chemische Technologie und der Hochschule Karlsruhe – Technik
und Wirtschaft - DAS FEST-Becher und ein berührungsfreies Analysesystem im Mittelpunkt

Dienstag 20 Apr21
19:30 Uhr - 22:00 Uhr
Veranstalter:
Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe mit Wissenschaftsinsitutionen der Stadt

Ort:
www.effekte-karlsruhe.de
Header der EFFEKTE Reihe mit dem blauen Schriftzug EFFEKTE, Angabe Februar bis Juni 2021 und dem Bild einer Glühbirne in einer gepflasterten Straße auf dem Gelände des alten Schlachthofs in Karsruhe

Um die Nachhaltigkeit des DAS FEST-Bechers und eine bahnbrechende Messmethode geht es bei der EFFEKTE-Wissenschaftsreihe 2020/21 am Dienstag, 20. April. Beteiligt sind Forschende des Fraunhofer Instituts für Chemische Technologie ICT und der Hochschule Karlsruhe – Wirtschaft und Technik. Start der Vorträge ist um 19.30 Uhr auf www.effekte-karlsruhe.de. Die EFFEKTE-Vorträge können kostenfrei mitverfolgt werden.

Becher aus Biopolymer

Obwohl das Festival in der Karlsruher Günther-Klotz-Anlage auch in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht stattfinden kann, werden viele Menschen den DAS FEST-Becher trotzdem in guter Erinnerung behalten. Denn dieser besteht aus einem industriell kompostierbaren Biopolymer auf Milchsäure- und nicht auf Erdölbasis. Trotzdem, so Torsten Müller vom Fraunhofer Institut für Chemische Technologie ICT in Pfinztal, sei die Kompostierung nur die drittbeste Lösung, weil für die Herstellung jede Menge Energie aufgewendet werden muss. Diese gehe wiederum verloren und es bestehe kein Nährstoffnutzen für den Kompost. Der ICT-Forscher stellt beim EFFEKTE-Wissenschaftsdienstag vor, wie das Material des Bechers nach der Festival-Nutzung noch verwendet werden kann.

Analyse berührungs- und zerstörungsfrei

Um ein besonders innovatives Analysesystem geht es im Vortrag von Professor Dr. Christian Karnutsch von der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Immer öfter kommt nämlich die Absorptionsspektroskopie zum Einsatz, beispielsweise für die schnelle Blutanalyse schon im Krankenwagen oder im Notarztwagen, bei der Produktüberwachung in der chemischen Industrie oder im Umweltbereich, um Schadstoffe zu entdecken. Das Besondere an dieser Methode ist, dass sie berührungs- und zerstörungsfrei funktioniert. Das bedeutet, dass niemand mit Gasen oder Flüssigkeiten in Kontakt kommen muss und diese gleichzeitig bei der Untersuchung nicht zerstört werden. Die Einsatzmöglichkeiten in der Industrie, Biologie, Chemie und Medizin sind vielfältig und werden bei EFFEKTE vorgestellt.

Moderiert wird die Veranstaltungsreihe Wissenschaftsdienstag von der Journalistin Hanna Sophie Lüke.

Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Achtung: Auf Grund der Corona-Pandemie findet die EFFEKTE-Reihe 2020/21 digital statt. Die Ausstrahlung erfolgt jeweils um 19:30 Uhr auf www.effekte-karlsruhe.de und auf dem YouTube-Kanal des Wissensschaftsfestivals EFFEKTE. Hierfür können sich Interessierte einfach bei You-Tube zur Premiere um 19:30 Uhr einloggen.