EFFEKTE-Reihe 2022/23: Wie ermöglichen wir in Zukunft Bildungsgerechtigkeit?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe gestalten einen Abend zum Thema Bildungsgerechtigkeit und nehmen diese aus verschiedenen Perspektiven in den Blick. Ergänzt wird das Thema mit der Frage nach dem Arbeitsplatz der Zukunft, der ein Wissenschaftler vom KIT nachgeht.

Dienstag 08 Nov22
19:30 Uhr - 22:00 Uhr
Veranstalter:
Wissenschaftsbüro und Karlsruher Wissenschaftsinstitutionen

Ort:
Triangel Open Space, Kronenplatz
Die linke Hälfte ist blau mit dem EFFEKTE Logo und den Daten und dem Titel der Veranstaltung am 8. November 2022, im Hitergrund eine Aufnahme von oben des Gebäude mit dem TRIANGEL, rechts sitzen Jugendliche auf verschiedenen Hockern und erklären sich gegenseitig, was sie auf den Smartphone sehen. Im Hintergrund das Scharz-Weißbild einer Demonstration in den 70-ern.

Vier Wissenschaftler:innen der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) und einer des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gehen in ihren Kurzvorträgen und mehreren auflockernden Fragerunden mit dem Publikum der Frage nach, wie wir in Zukunft ein Recht auf Bildung für alle ermöglichen können. In einem ersten Block eröffnet der Erziehungswissenschaftler Jun.Prof. Dr. Sebastian Engelmann mit seinem Vortrag „Bildungslücke Menschenrecht – Impulse aus der Demokratiepädagogik“ den Abend. Wie Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt schon früh verhindert werden könnte, beschreibt Ökonomieprofessorin Prof. Dr. Claudia Wiepcke in ihrem Beitrag „Bildungsgerechtigkeit und Berufliche Orientierung“. Dr. Katrin Schwarz, Kulturwissenschaftlerin im Institut für Kunst, nimmt in ihrem Vortrag „Barrieren im Kunst- und Kulturbetrieb“ in den Blick und lotet neue Möglichkeiten für Kulturelle Bildung aus.

Es folgt eine von der Moderatorin Hanna Sophie Lüke geführte Fragerunde mit den drei Wissenschaftler:innen. Im zweiten Block stehen digitales Lernen und dessen Wirkung auf Bildungsgerechtigkeit im Fokus. Germanistin und Fachdidaktikerin Jun.Prof. Dr. Nadine Anskeit stellt in ihrem Vortrag „Bildungsgerechtigkeit durch frei zugängliche, digitale Unterrichtsmaterialien fördern“ die Potentiale solcher Materialien, aber auch die Herausforderungen ihrer Erstellung und Verbreitung vor. Im letzten Vortrag „Biosignal-basierte Adaptive Lernsysteme“ setzt sich der Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Alexander Mädche mit den neuesten Forschungsarbeiten zu diesem Thema auseinander. Zusätzlich werden die Chancen und Risiken adaptiver Lernsysteme kritisch reflektiert.

Der Abend endet mit einer Diskussionsrunde, in der sich alle fünf Wissenschaftlerinnen Fragen aus dem Publikum stellen.

Weitere Informationen unter www.effekte-karlsruhe.de.