EFFEKTE im Mai: Batterien, Strom und Kraftstoffe der Zukunft

Viele Wege führen zum Ziel Energie- und Verkehrswende: Ein EFFEKTE-Dienstag mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Institut für Technologie und Helmholtz Institut sowie vom Kompetenzzentrum Wärme der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg

Dienstag 18 Mai21
19:30 Uhr - 22:00 Uhr
Veranstalter:
Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe mit Wissenschaftsinsitutionen der Stadt

Ort:
www.effekte-karlsruhe.de
Header der EFFEKTE Reihe mit dem blauen Schriftzug EFFEKTE, Angabe Februar bis Juni 2021 und dem Bild einer Glühbirne in einer gepflasterten Straße auf dem Gelände des alten Schlachthofs in Karsruhe

Mobil bleiben und gleichzeitig den Klimawandel aufhalten – das ist die zentrale Herausforderung beim Verkehr in den kommenden Jahren. Forscherinnen und Forscher aus Karlsruhe zeigen beim Wissenschaftsdienstag der EFFEKTE-Wissenschaftsreihe 2020/21 am 18. Mai, wie das funktioniert. Start der Vorträge, die pandemiebedingt online stattfinden und kostenfrei mitverfolgt werden können, ist um 19.30 Uhr auf www.effekte-karlsruhe.de.

Fossile Energiequellen wie Kohle sind endlich, der Klimawandel erfordert außerdem eine Begrenzung schädlicher Klimagase wie CO2 und Methan. Es braucht sauberen Strom aus kohlenstofffreien Energieträgern wie Wind, Sonne oder Wasserstoff. Das wiederum erfordert Energiespeicher, die den erzeugten Strom zwischenspeichern können. Leistungsstarke Batterien sind dafür ein Schlüssel. An dieser wichtigen Aufgabe forscht Prof. Dr. Maximilian Fichtner vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Helmholtz Institut Ulm. Er zeigt aktuelle Entwicklungen bei Lithium-Ionenbatterien und gibt einen Einblick in nachhaltige Batteriesysteme.

Klimaneutral, effizient und resilient muss die Energieversorgung in Städten künftig sein – bei gleichzeitig möglichst niedrig stabilen Energiepreisen. Dr. Max Peters und Dr.-Ing. Volker Kienzlen von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg stellen dieses komplizierte Wechselspiel aus effizientem Einsatz von verschiedenen Energieträgern, Ausbau netzgebundener Energieversorgung und Nutzen erneuerbarer Energien vor. Der Vortrag zeigt, wie das Energiesystem der Zukunft mit 100 Prozent erneuerbaren Energien aussehen kann. Zu diesem Ziel gibt es nicht nur einen Weg.

Das Sorgenkind Verkehrswende steht im Fokus der Arbeit des Wissenschaftlers Dr. Dirk Scheer vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT. Bislang ist es nicht gelungen, die Verkehrswende auf Straße, Gleis und Fußweg zu setzen. Können sogenannte synthetische Kraftstoffe hier einen Beitrag leisten – etwa im Flug-, Schiffs- oder Schwerlastverkehr? In der Forschungsinitiative "reFuels – Kraftstoffe neu denken", einem Projekt im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg, geht es darum, regenerative Kraftstoffe effizient herzustellen und zu nutzen, damit diese die E-Mobilität schnell ergänzen können. Mit erneuerbarem Strom, Wasser und Kohlenstoff ist es möglich, strombasierte Kraftstoffe herzustellen. Bei "reFuels" arbeitet das KIT mit Expertinnen und Experten des Landes sowie zahlreichen Partnern aus der Automobil-, Zulieferer- und der Mineralölbranche zusammen.

Moderiert wird die Veranstaltungsreihe Wissenschaftsdienstag von der Journalistin Hanna Sophie Lüke.

Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Achtung: Auf Grund der Corona-Pandemie findet die EFFEKTE-Reihe 2020/21 digital statt. Die Ausstrahlung erfolgt jeweils um 19:30 Uhr auf www.effekte-karlsruhe.de und auf dem YouTube-Kanal des Wissensschaftsfestivals EFFEKTE. Hierfür können sich Interessierte einfach bei You-Tube zur Premiere um 19:30 Uhr einloggen.