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Forschung

Hedwig Kettler-Lecture

Die Hedwig Kettler-Lecture der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe ist ein neues öffentliches Veranstaltungsformat, das sich allgemeinen Fragen der Lehr-Lern-Forschung widmet und einmal jährlich stattfndet. Öffentliche Vorträge von Dozierenden, die über Expertise in diesem Themenbereich verfügen und das Thema ihres Vortrags selbst wählen können, wechseln sich dabei mit Forumsdiskussionen ab, welche die thematisch gelegte Spur dynamisch aufgreifen.

Die Lecture erinnert an Hedwig Kettler, eine deutsche Frauenrechtlerin und Pionierin der Mädchenbildung, die 1893 in Karlsruhe das erste deutsche Mädchengymnasium gründete.

 

Hedwig Kettler-Lecture 2018: Warum bleibt MINT eine männliche Domäne?

Die erste Hedwig-Kettler-Lecture hielt am 13. Juni 2018 Prof. Dr. Elsbeth Stern von der ETH Zürich. Die Psychologin widmete sich der Frage „Warum bleibt MINT eine männliche Domäne?“. Prof. Dr. Stern, die zu den führenden Intelligenzforscherinnen zählt, stellte neuere Forschung zu Geschlechtsunterschieden vor und zeigte evidenzbasierte Wege auf, wie Schulen die Kompetenzen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern bei Mädchen und Jungen stärken können.

Zum Videomitschnitt geht es hier.