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Forschung

"Professionalisierung im Lehrberuf - Konzepte und Modelle auf dem Prüfstand (ProfiL)"

Gemeinsames Promotionskolleg mit den Pädagogischen Hochschulen Freiburg, Heidelberg, Ludwigsburg und Weingarten

Das Promotionskolleg "Professionalisierung im Lehrberuf" ist ein hochschulübergreifendes Forschungs- und Nachwuchskolleg der Pädagogischen Hochschulen Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Ludwigsburg und Weingarten. In 15 Teilprojekten wird die Wirksamkeit von Lehrerfortbildungsformaten auf verschiedene Komponenten professionellen Wissens untersucht.
Weitere Informationen zum ProfiL-Kolleg:
http://profil.ph-bw.de/wiki/Hauptseite



In drei dieser Projekte forschen Kollegiaten und Kollegiatinnen aus Karlsruhe.


Anna Herold
Projekt: BiLnaSu – Bilinguale Lehr-Lernkontexte im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Grundschule: Konzeption, Gestaltung, Wirkung und Optimierung eines Fortbildungssettings

Das Entwicklungs- und Interventionsprojekt fokussiert ein Fortbildungssetting zum Bilingualen Sachunterricht (Naturwissenschaften) der Grundschule (im Sinne des Content and Language Integrated Learning, CLIL, Zielsprache Englisch). Die Hauptelemente – Input, Tandemarbeit, Praxiserfahrung, Coaching und Videoanalyse (Reflexion als fortwährendes Element) – werden in ihrem Zusammenspiel erprobt, evaluiert, optimiert und in ihrer Wirkung untersucht.
Betreuer(innen):
Prof. Dr. Christa Rittersbacher, Pädagogische Hochschule Karlsruhe
apl. Prof. Dr. Liselotte Denner, Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Thema der Dissertation (Arbeitstitel):
Vom themenorientierten Englischunterricht zu CLIL – Aspekte der Professionalisierung von Grundschullehrkräften. Entwicklung und Evaluation eines Fortbildungssettings zur Förderung naturwissenschaftlichen Lernens in der Fremdsprache


Mirjam Maier, M.A.
Projekt: Potentiale und Begabungen entdecken und fördern. Wirksamkeitsstudie einer Lehrerfortbildung mit Schwerpunkt auf den Schulkontexten
In diesem Projekt wird die Wirksamkeit einer Lehrerfortbildung zur Potential- und Begabungsförderung sowie zur Schulentwicklung in acht Gymnasien mit Hochbegabtenklassen erforscht. Die Fortbildungsmaßnahmen konzentrieren sich zum einen auf Grundlagen und Kompetenzen in den Bereichen personale Pädagogik, Begabungsdiagnostik und -förderung sowie personalisierte Lehr-, Lern- und Leistungsformen und zweitens auf den Aufbau von Kompetenzen im Rahmen der inneren und äußeren Schulentwicklung. Die im Rahmen dieses Teilprojekts angesiedelte Promotion fragt in einer kombinierten Implementations- und Evaluationsstudie insbesondere nach der Bedeutung, welche Schulkontextfaktoren für die Wirksamkeit von Professionalisierungsprozessen von Lehrkräften im Beruf besitzen.  Die Arbeit ist angesiedelt im Projekt Karg Campus Schule Bayern (Laufzeit Februar 2015  bis Februar 2017).
Betreuer(innen):
Prof. Dr. Gabriele Weigand, Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Prof. Dr. Dr. h.c. em. Hans Merkens, Freie Universität Berlin
Prof. Dr. Christine Bescherer, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg


Mark Sprenger
Projekt: Wirkungen einer Qualifizierungsmaßnahme zum Thema Rechenstörungen auf das diagnostische Wissen, die Selbstwirksamkeitserwartungen und das unterrichtliche Handeln von Mathematiklehrpersonen (QUASUM)
Im Projekt „QUASUM“ soll die Wirksamkeit einer bereits fertig konzipierten und mehrmals durchgeführten einjährigen Fortbildungsmaßnahme für Lehrpersonen zum Thema Umgang mit Rechenschwierigkeiten untersucht werden. Mit Hilfe einer Interventionsstudie sollen die bereichsspezifischen diagnostischen Kompetenzen der Lehrpersonen, die Selbstwirksamkeitserwartungen (bezogen auf die Wirkung mathematischer Unterstützung im Förder- und Regelunterricht) sowie zentrale Teilaspekte unterrichtlichen Handelns erfasst und untersucht werden.
Betreuer(innen):
Prof. Dr. Sebastian Wartha, Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Prof. Dr. Frank Lipowsky, Universität Kassel