Institut für Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft

Die Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft ist ein eigenständiges Fachgebiet innerhalb der Erziehungswissenschaft. Sie befasst sich im Sinne einer Grundlegung der Erziehungswissenschaft vor allem mit folgenden Bereichen:

  • Historisch-systematische Grundlagen der Pädagogik
  • Pädagogik als Wissenschaft und Formen pädagogischen Wissens
  • Bildungs- und erziehungstheoretische Aspekte pädagogischen Handelns
  • Pädagogik unter institutionellen Bedingungen
  • Inklusion als allgemeinpädagogische Aufgabe

Davon ausgehend befassen sich die Mitglieder des Instituts in der Lehre sowie in Forschungs- und Entwicklungsprojekten auch mit differentiellen Aspekten erziehungswissenschaftlicher Fragestellungen. Dazu gehören etwa:

  • Pädagogische Anthropologie und Ethik
  • Bildung und Begabung
  • Persönlichkeitsbildung, Lehrerpersönlichkeit
  • Biographieforschung
  • Professionalisierung, Professions- und Schulentwicklungsforschung
  • Hochschulforschung
  • Interkulturelle Pädagogik und Verschränkungen von Diversität
  • Wissenschaftstheorie

Hinweise zur Lehre und zu den Studiengängen

Das Studium der Allgemeinen und Historischen Erziehungswissenschaft erfolgt je nach Studienziel mit unterschiedlicher Akzentsetzung. Die Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft ist in allen Lehramtsstudiengängen, in allen Bachelorstudiengängen sowie in der Mehrzahl der Masterstudiengänge außerhalb des Lehramts an der Hochschule zentral vertreten.

Zu Aufbau, Inhalten und Prüfungsformen der einzelnen Studiengänge verweisen wir Sie auf die entsprechenden Prüfungs- und Studienordungen auf der Homepage der PH.

Das Studium der Allgemeinen und Historischen Erziehungswissenschaft fordert heraus, sich orientiert an den beiden pädagogischen Grundbegriffen Erziehung und Bildung in dreifacher Weise auseinander zu setzen:

  1. Die Beschäftigung mit traditionell-klassischen Erziehungs- und Bildungstheorien in Verbindung mit aktuellen Impulsen und Akzentsetzungen schafft den Horizont für Möglichkeiten und Grenzen pädagogischer Reflexion und Praxis unter den Bedingungen der bürgerlichen Gesellschaft und ihrer Institutionen.
  2. Diese Beschäftigung ist konstitutiv und für eine kritische Revision und konstruktive Auseinandersetzung mit der eigenen Erziehungs- und Bildungsgeschichte, ggf. die Erkenntnis ihrer bisherigen Grenzen und Unterlassungen, aber auch ihre sinnbestimmte, selbstbestimmte, ggf. auch transformatorische Fortsetzung.
  3. Möglichkeiten und Schwierigkeiten in dieser letzteren Hinsicht schärfen den Blick für notwendige erziehungs- und bildungswissenschaftliche Fragestellungen und Forschungsprojekte.

Projekte

LemaS

Letzte Änderung: 03.12.2019
Für den Inhalt verantwortlich: bolle@ph-karlsruhe.de