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Institut für Chemie

23.10.2014

Schauriges Leuchten und glibbriger Schleim

Am 23.10.2014 öffnete das Karlsruher Kinderlabor unter der Leitung von Martina Niemöller und Dr. Uta Beck zum ersten Mal seine Türen unter dem Motto ‚Halloween im Kinderlabor‘. Schüler und Schülerinnen der 3. – 6. Klassenstufe konnten an diesem Nachmittag, in den zu Grusellaboren umgestalteten Räumen des Instituts für Chemie der PH Karlsruhe, experimentieren.

Mit fachkundiger Unterstützung von Studierenden der Pädagogischen Hochschule stellten die Jung-Alchemisten z.B. Monsterblut aus Kartoffelstärke oder Slime aus Bastelkleber und Flüssigwaschmittel her. Faszinierende Effekte konnten die Kinder mit Bärlappsporen beobachten, als sie ihre Hände in staubtrockenem Wasser badeten. Mit Begeisterung ließen die Kinder Kastanienzweige oder auch Badeperlen gespenstisch fluoreszieren. Am Ende gab es zur Freude der jungen Hexen und Hexenmeister sogar noch einen kotzenden Kürbis.

28.06.2012

Projekt „Make Science!“ Sieger im Wettbewerb „Energie für Bildung“ der GasVersorgung Süddeutschland

Projekt überzeugt Jury durch geschlechterspezifische Wissensvermittlung im naturwissenschaftlichen Bereich

Am Donnerstag, den 28. Juni 2012, übergab Angela Grether, Medienreferentin der GasVersorgung Süddeutschland (GVS) und Projektleiterin des Wettbewerbs, an der PH Karlsruhe den Preis in Höhe von 1000 Euro an Prof. Dr. Matthias Ducci und Stefan Zajonc, akademischer Mitarbeiter in der Abteilung Chemie. Ihr Projekt „Make Science!“ ist Sieger im Juni beim Wettbewerb Energie für Bildung der GVS.

Vor allem die geschlechterspezifische Wissensvermittlung im Fach Chemie fand bei der Jury großen Anklang - die geplante Evaluierung war ein weiterer Grund für die Entscheidung. „Vielleicht entwickelt und fördert das Projekt in dem ein oder anderen jungen Menschen eine Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik, die er auch in seinen Berufsweg mitnehmen kann. Zudem agiert es vorbildlich an der Schnittstelle von Schule und Hochschule.“, so Angela Grether der GVS.

Prof. Matthias Ducci sieht weitere positive Effekte des Projekts: „Ein Grundverständnis von naturwissenschaftlichen Abläufen ist nicht nur in der Schule hilfreich. Es ermöglicht auch ein besseres Verständnis für die moderne Welt. Kurz: Es gehört zur zeitgemäßen Allgemeinbildung dazu.“, betont er bei der Präsentation des Projekts.

Dr. Christine Böckelmann, Rektorin der PH Karlsruhe, stellte in ihren gratulierenden Worten fest: „Die Stärke der Pädagogischen Hochschule liegt unter anderem in der fachdidaktischen Forschung und Entwicklung. Dieses Projekt ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie diese Arbeit dazu beitragen kann, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu einem Fach zu ermöglichen.

Mit dem Wettbewerb "Energie für Bildung" möchte die GVS dazu beitragen, Projekte in die Öffentlichkeit zu rücken und zu unterstützen, bei denen das Interesse von Kindern und Jugendlichen für technisch-naturwissenschaftliche Themen nachhaltig gefördert wird. Die mit dem Preis verbundene finanzielle Unterstützung über rund 1.000 Euro ist als Mittelverwendung für Tutoren und die Bezuschussung von Sachmitteln vorgesehen.

Von links nach rechts: Rektorin Böckelmann, S. Zajonc (Abt. Chemie), A. Grether (GVS), Prof. Ducci und Kanzlerin Wöll

23.06.2012

Karlsruher Kinderlabor beim Fest der Jungen Forscher auf dem Karlsruher Friedrichsplatz

Am Samstag, den 23.06.2012 war das Karlsruher Kinderlabor mit seinen Experimentier-Stationen Teil des Experimente-Parks für Kinder und Jugendliche, der anlässlich des Festivals zum Projekt „Stadt der jungen Forscher 2012“ auf dem Karlsruher Friedrichsplatz aufgebaut war. Im Zelt des Kila konnten Kinder unter Anleitung von Studierenden der PH Karlsruhe zahlreiche Experimente durchführen. Der Andrang der Experimentierfreudigen war von Beginn an groß. Bei bestem Wetter weckten die Versuche zur Chromatographie von Filzstiftfarbstoffen, das Herstellen von dokumentenechter Tinte oder auch Versuche zum Thema Wasser und Luft, um nur ein paar Beispiele zu nennen, die Neugier zahlreicher Kinder. Laborkittel und Schutzbrillen taten ihr Übriges. Ein besonderes Highlight  war natürlich das Wettschießen mit Vitamin-Kanonen. Die jungen Forscher experimentierten durchweg ausdauernd und mit großem Spaß im Zelt des Kila. Während des gesamten Fests waren die Experimentiertische deshalb von so vielen Kindern belegt, dass die Studierenden kaum Zeit fanden eine Pause einzulegen. Trotzdem waren sie den ganzen Tag unermüdlich und mit viel Spaß dabei die Kinder beim Erforschen der angebotenen Themen zu unterstützen und Fragen zu beantworten.

14.06.2012

Wacker Chemie Kooperationspartner bei Lehrerfortbildungen an der PH Karlsruhe

Die Firma Wacker Chemie AG mit Hauptsitz in München ist eines der weltweit führenden und forschungsintensivsten Chemieunternehmen (Gesamtumsatz: 4,9 Mrd. €). Die Produktpalette reicht von Siliconen über Bindemittel und polymere Additive für vielfältige industrielle Bereiche bis hin zu biotechnologisch hergestellten Pharmawirkstoffen und Reinstsilicium für Halbleiter- und Solaranwendungen. Schon vor 20 Jahren entwickelte die Firma ihren ersten Schulversuchskoffer. Dieser wurde im Laufe der Jahre ständig optimiert und an die sich permanent ändernde Schulrealität angepasst.

Die kürzlich herausgebrachte neueste Version des Schulversuchskoffers mit Namen „CHEM2DO“ wurde am 13. und 14. Juni 2012 ausgewählten Vertretern der Chemiedidaktik und Repräsentanten von Lehrerfortbildungszentren aus ganz Deutschland vorgestellt. Von der PH Karlsruhe wurden Prof. Ducci und Dr. Schmitz eingeladen. Der Koffer enthält 8 Experimente zu den Themenfeldern „Silicone“ und „Cyclodextrine“. Zwei Tage lang wurden die Experimente von den Teilnehmern ausprobiert und das zugrunde liegende Konzept sowie die zugehörigen didaktischen Materialien diskutiert.

Ab Herbst dieses Jahres wird die Abteilung Chemie der PH Karlsruhe regelmäßig Lehrerfortbildungen zum Wacker-Schulversuchskoffer anbieten. Alle Teilnehmer einer Fortbildung erhalten nach Abschluss der Fortbildung kostenlos den Wacker-Schulversuchskoffer CHEM2DO.

Tagungsteilnehmer von den Universitäten Bremen, Oldenburg, Rostock, Dortmund, Frankfurt und Jena sowie den Pädagogischen Hochschulen Karlsruhe und Freiburg bei Wacker Chemie in München

Matthias Ducci