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Institut für Alltagskultur und Gesundheit

WS 2015-16

Besuch der Verbraucherzentrale

Im Rahmen der Veranstaltung des Instituts für Alltagskultur und Gesundheit „Fachwissenschaftliche Studien zur Ernährung und Lebensmittelmarkt“ haben wir am 25. Januar 2016 die Verbraucherzentrale in Karlsruhe besucht. Die Verbraucherzentrale ist seit 1958 ein gemeinnütziger Verein, der unter anderem verschiedene Informationen für Verbraucherinnen und Verbraucher zur Verfügung stellt und sich für verbraucherpolitische Interessen einsetzt. Neben einer persönlichen Beratung und Seminaren, bietet die Verbraucherzentrale auch Projekte und Workshops für Schulen an. Dieses Angebot gibt es kostenlos für alle Schularten im Umkreis von Karlsruhe. Dabei kommen Beraterinnen und Berater der Verbraucherzentrale an die Schulen und führen mit den Schülerinnen und Schülern interaktive Workshops durch. Unter dem Motto „Augen auf beim Kauf“ oder „Schokologie“ werden verschiedene Aspekte rund um die Ernährung erarbeitet.

 

Bei unserem Besuch in der Verbraucherzentrale wurden wir von Frau Quartier empfangen. Sie hat uns allgemein über die Arbeit der Verbraucherzentrale und auch über ihre Tätigkeit im Bereich Lebensmittel und Ernährung berichtet. Im Bereich Ernährung bietet sie Beratung an und klärt über Probleme – wie beispielsweise Mogelpackungen – auf. Denn immer wieder kommt es vor, dass bei der Füllmenge von Lebensmittelverpackungen getrickst wird und dem Verbraucher ein größerer Inhalt, als erwartet, vorgetäuscht wird.

 

Als Abschluss ihres Vortrags hat Frau Quartier mit uns außerdem einen Workshop mit dem Namen „Smoothies – ein Ersatz für frisches Obst und Gemüse?“ durchgeführt. Ziel dieses Workshops ist es, Vor- und Nachteile von Smoothies herauszuarbeiten, um bewerten zu können, ob Smoothies einen Ersatz für frisches Obst und Gemüse darstellen. Passend zu unserem im Seminar behandelten Thema der Warentests, haben wir bei dem Workshop einen Vergleich von zwei verschiedenen Smoothie-Produkten vollzogen und diese anhand bestimmter, vorgegebener Kriterien beurteilt. Dabei haben wir die Smoothies nach Geruch, Aussehen und Geschmack bewertet sowie die Zutatenliste und die Werbeaussagen überprüft. Dieser Workshop gehört seit 2013 zum Workshop-Programm der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei lernen, Produktinformationen zu nutzen, Werbung zu hinterfragen und ihr eigenes Konsumverhalten zu reflektieren.

Autorin: Rahel Schreiner (Studentin der PH Karlsruhe)

Auswahl unterschiedlicher Smoothies

AuG Studierende bei Edeka Südwest

Am 09.11.15 waren Studierende des Instituts für Alltagskultur und Gesundheit im Fleischwerk EDEKA Südwest in Rheinstetten zu Gast. Dort wurden wir vom Geschäftsführer Jürgen Mäder, seiner Assistentin und seiner Nachhaltigkeitsbeauftragten empfangen. Dem engagierten Geschäftsführer war es eine Herzensangelegenheit uns durch sein Werk zu führen. Dabei kamen wir der Produktion unerwartet nah. So konnten wir unter anderem die Zerlegung einer halben Schweinehälfte in ihre verschiedenen Teile aus nächster Nähe beobachten. Dabei fiel uns am meisten, nicht wie erwartet der Geruch, sondern der hohe Geräuschpegel als enorme Arbeitsbelastung auf. Auch erlebten wir den hohen Hygieneanspruch am eigenen Leib. Wie man auf dem Bild erkennen kann, wurden wir von Kopf bis Fuß eingekleidet und bevor wir die Fleischproduktion betreten durften, nahm das Passieren der Hygieneschleuse über eine Viertelstunde in Anspruch. Die routinierten Arbeiterinnen und Arbeiter schaffen das wohl in 11 Minuten. Besonders beeindruckt hat uns ebenfalls die Größe des Fleischwerkes. So führt ein 360 Meter langer Gang einmal durch die Produktionshalle. Am Ende des Besuchs durften wir uns dann auch noch selbst von der Qualität der Wiener Würstchen überzeugen, was ein schöner Abschluss für diese gelungene Fachexkursion war. Neben den vielen Details an denen uns Herr Mäder während unseres dreistündigen Besuchs teilhaben ließ – so gibt es vier verschiedene Wiener Würstchen Würzungen in den verschiedenen Landesteilen von Baden-Württemberg – bot dieser auch die Gelegenheit zwei der Logistikstudenten von unserem Kooperationspartner der Fachhochschule Ludwigshafen kennenzulernen.

 

Autorin: Jeanette Friedmann