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Institut für Transdisziplinäre Sozialwissenschaft

Plurikulturelle Lehr- und Lernwelten. Ein deutsch-israelischer Vergleich

Plurikulturelle Lehr- und Lernwelten“ - rund 40 Lehramtskandidaten der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe sowie des Oranim Academic College in Tivon werden sich zwei Jahre lang intensiv über aktuelle Veränderungen in ihrem Berufsumfeld verständigen. Im Mittelpunkt des vom Deutsch-Israelischen Zukunftsforums geförderten Projektes steht die Erfassung gesellschaftlicher Entwicklungen, die von nachhaltiger Bedeutung für die Bildungsinstitutionen und das öffentliche Leben in beiden Ländern sind. In einem vergleichenden transnationalen Setting sollen die LehramtskandidatInnen lernen, Migration und kulturelle Vielfalt in ihren gesellschaftlichen Bedingungen, Abläufen und Konsequenzen zu verstehen.

 

Anhand dieses aktuellen, berufsrelevanten Themenkomplexes geht das Projekt der Frage nach, was die angehenden Lehrer aus beiden Ländern voneinander lernen können. In gemeinsamen Seminaren soll die interkulturelle Sensibilität und Kompetenz der Lehrkräfte angeregt und ein pädagogisch reflektierter Umgang mit kultureller, sprachlicher und religiöser Vielfalt begünstigt werden. Der gemeinsame Praxiskontext soll dazu verhelfen, die gesellschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel weiterzuentwickeln.

 

Unter der Betreuung von Prof. Dr. Sabine Liebig, Dr. Annette Deschner und Dr. Markus Hero wird den Studierenden die Möglichkeit geboten, selbst forschend tätig zu werden. Dabei sollen wissenschaftliche Methoden praktisch angewendet erden, um inhaltliches Wissen aufzubauen. Das Projekt beginnt jeweils mit einem einsemestrigen Vorbereitungsseminar, in dem die Studierenden zentrale Aspekte kultureller Pluralität an ihrer Hochschule und in ihrem späteren Berufsumfeld erforschen und dokumentieren. Über Lerntagebücher werden die Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Feldforschung festgehalten und reflektiert. Die Seminarinhalte sind parallel strukturiert, so dass darauf aufbauend gemeinsame Workshops in Karlsruhe und Tivon stattfinden können, in dem die beiderseitigen Projektergebnisse systematisch aufeinander bezogen werden.

 

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