Prof. Dr. Ursula Schumacher

Institut für Katholische Theologie
Sprechzeiten im Semester:
Mittwoch, 09.30 bis 11.00 Uhr
Die Sprechstunden finden bis auf Weiteres digital (unter Stud.IP, Schwarzes Brett der katholischen Theologie) statt. Um vorherige Anmeldung per E-Mail wird gebeten.
Zu meiner Person

Ursula Schumacher, geb. Lievenbrück

  • Studium der Fächer Katholische Theologie, Hispanistik und Pädagogik an der Ruhr-Universität Bochum und in San Cristóbal de La Laguna, Förderung durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes; 2003 Erstes Staatsexamen für das Lehramt Sek. II/I, 2006 Diplom in Katholischer Theologie. Titel der Examensarbeit: „Welche Rationalität verlangt der Dialog der Religionen? Zum Vernunftsoptimismus im Liber gentilis des Raymundus Lullus“ (ausgezeichnet mit dem Universitätspreis der Ruhr-Universität Bochum) 
  • Promotionsstudium im Fach Katholische Theologie an den Universitäten Bochum und Augsburg, Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Dogmatik der Kath.-Theol. Fakultät Bochum (2007, Prof. Dr. Wendelin Knoch) sowie am Lehrstuhl für Dogmatik der Kath.-Theol. Fakultät Augsburg (2007-2013, Prof. DDr. Thomas Marschler) 
  • 2014 Promotion (Dr. theol.) an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Augsburg. Titel der Dissertation: „Zwischen donum supernaturale und Selbstmitteilung Gottes. Die Entwicklung des systematischen Gnadentraktats im 20. Jahrhundert“ (erschienen 2014, ausgezeichnet mit dem Albertus-Magnus-Preis und dem Universitätspreis der Universität Augsburger) 
  • 2013 -2015 Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen; 2015 Zweites Staatsexamen für das Lehramt Sek. II/I, Fächer: Katholische Religionslehre und Spanisch 
  • 2016-2018 Lehrbeauftragte im Fach Dogmatik an der Theol. Fakultät der Universität Fribourg/Schweiz und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Fribourg/Schweiz; 2016-2017 Referentin für kirchliche Bildungsarbeit 
  • Seit Oktober 2018 Professorin für Katholische Theologie und Religionspädagogik (Schwerpunkt: Dogmatik und ihre Didaktik) an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
Tätigkeit und Arbeitsschwerpunkte

Professorin für Katholische Theologie und Religionspädagogik (Schwerpunkt: Dogmatik und ihre Didaktik)

Stellvertretende Leiterin des Instituts für Katholische Theologie

Forschungsgebiete und Interessen

Geschichte und Entwicklung der Gnadenlehre und Manualistik

Theologie des Glaubens

Theologische Anthropologie

Ressourcement und Traditionsrezeption als Grundfigur theologischer Erneuerung

Ausgewählte Publikationen

(bis 2018 unter dem Nachnamen Lievenbrück)

Bücher

  • Zwischen donum supernaturale und Selbstmitteilung Gottes. Die Entwicklung des systematischen Gnadentraktats im 20. Jahrhundert (= STEP 1), Münster 2014 (Dissertation). 
  • Abbrüche - Umbrüche - Aufbrüche. Gesellschaftlicher Wandel als Herausforderung für Glaube und Kirche (= Studia Oecumenica Friburgensia 93), Münster 2019 (Herausgeberschaft).

Artikel 

  • Selbstübergabe an Gott im Leben und Sterben. Zu einer Anthropologie beziehungskonstituierter Ganzheit, in: Dürr, Oliver / Kunz, Ralph / Steingruber, Andreas (Hgg.): Wachet und betet. Mystik, Spiritualität und Gebet in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Unruhe (= Studia Oecumenica Friburgensia 98 / Glaube & Gesellschaft 10), Münster 2021, 245-262.
  • Freunde Gottes – Freunde in Gott. Systematisch-theologische Überlegungen zu Geschichte und Aktualität des Konzepts der amicitia spiritualis, in: Sill, Bernhard (Hg.), Vom Glück der Freundschaft, St. Ottilien 2020, 263-281.
  • Ist Religionsunterricht systemrelevant?, in: Eulenfisch 25 (2020), 54-59.
  • Das Eine und das Viele, in: Eulenfisch 24 (2020), 14-21.
  • Recta ratio fundamenta fidei demonstret? Das Spannungsverhältnis von Glaube und Vernunft in der Sicht des Ersten Vaticanums, in: Julia Knop / Michael Seewald (Hg.): Das Erste Vatikanische Konzil. Eine Zwischenbilanz 150 Jahre danach, Darmstadt 2019, 53-72.
  • Die „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ im Licht neuscholastischer Gnadentheologie. Theologiegeschichtliche Überlegungen in ökumenischer Absicht, in: Bernd Oberdorfer / Thomas Söding (Hg.): Wachsende Zustimmung und offene Fragen. Die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre im Licht ihrer Wirkung (= Quaestiones Disputatae 302), Freiburg i.Br. u.a. 2019, 320-342.
  • Glauben in Zeiten des Glaubensverlustes. Überlegungen zu Genese, Bewahrung und Tradierung von Glaubensüberzeugungen, in: Ursula Schumacher (Hg.): Abbrüche - Umbrüche - Aufbrüche. Gesellschaftlicher Wandel als Herausforderung für Glaube und Kirche, Münster 2019, 131-146.
  • Glauben ist mehr - Beheimatung im Glauben, in: Eulenfisch 22 (2019), 60-67.
  • Ein Akzent wider die systematisch-theologische Geistvergessenheit? Die Herausbildung eines eigenständigen Pneumatologietraktats im 20. Jahrhundert, in: Guido Vergauwen, Andreas Steingruber (Hgg.): Veni, Sancte Spiritus! Theologische Beiträge zur Sendung des Geistes. FS Barbara Hallensleben, Münster (= Studia Oecumenica Friburgensia 85 / Glaube & Gesellschaft 7), Münster 2018, 504-522. 
  • Die Theologie und der persönliche Glaube – eine notwendige Verbindung? Überlegungen zum Bedingungsgefüge theologischen Arbeitens, in: Martin Kirschner (Hg.): Dialog und Konflikt. Erkundungen zu Orten theologischer Erkenntnis, Ostfildern 2018, 209-230. 
  • Die schwierige Kunst des et – et. Von Spannungsfeldern, die gute Theologie ausmachen, in: Martin Kirschner (Hg.): Dialog und Konflikt. Erkundungen zu Orten theologischer Erkenntnis, Ostfildern 2018, 99-110. 
  • Die Gnadentheologie Leo Scheffczyks. Zwischen Traditionsorientierung und postkonziliaren Aufbrüchen, in: Johannes Nebel (Hg.): Kardinal Leo Scheffczyk (1920-2005). Das Vermächtnis seines Denkens für die Gegenwart. Mit wissenschaftlichem Gesamtverzeichnis seiner Schriften, Regensburg 2017, 121-147. 
    • Span. Übersetzung: La teología de la gracia de Leo Scheffczyk. Entre orientaciones tradicionales y aperturas postconciliares, in: Johannes Nebel (Hg.): Cardenal Leo Scheffczyk. 1920-2005. El legado de su pensamiento para la actualidad. Übers. v. José R. Villar, Pamplona 2017, 147-177. 
  • Ein Rückblick auf Nostra Aetate: Kommentierende Darstellung eines viel kritisierten und viel gerühmten Konzilstextes, in: Stefan Schreiber, Thomas Schumacher (Hgg.): Antijudaismen in der Exegese? Eine Diskussion 50 Jahre nach Nostra Aetate, Freiburg i. Br. 2015, 41-75. 
  • Theologische Anthropologie, in: Thomas Marschler, Thomas Schärtl (Hgg.): Dogmatik heute. Bestandsaufnahmen und Perspektiven, Regensburg 2014, 173-230 (2. Aufl. 2017). 
  • Dimensionen der amicitia spiritualis bei Bernhard von Clairvaux. Ein Literaturbericht, in: Theologie und Glaube 98 (2008), 66-90. 
  • Mit Aristoteles gegen Platon? Aristotelisch inspirierte, nichtphysikalistische Ansätze zur Überwindung eines Dualismus in der mind-brain-Debatte (eingereicht).
  • Von Patrioten, Wurstessern und Bilderstürmern. Die Darstellung der Reformation in Schweizer Lehrmitteln (eingereicht). 
  • Was theologische Erkenntnis vorantreibt und woran sie sich bemisst. Loci theologici im Raster von Entdeckungs-, Begründungs- und Vermittlungszusammenhang (eingereicht).
  • Religionsunterricht zwischen schulischem Bildungsauftrag, fremdelnder Zielgruppe und kirchlicher Bindung. Eine katholisch-theologische Perspektive (eingereicht).
  • „Erkennet das höchste Gut des Christentums, das göttliche Leben“. 
    Gnade, Gnadentheologie und Gnadenfrömmigkeit im Denken Pius Parschs (eingereicht).

Lexikonartikel

  • Art. Heribert Mühlen, Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. 40, Nordhausen 2019, 860-881.
  • Art. Anselm Stolz, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. 35, Nordhausen 2014, 1380-1394. 
  • Art. Henri Bouillard, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. 31: Ergänzungen 18, Nordhausen 2010, 179-191. 
  • Art. Aelred von Rievaulx, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. 29: Ergänzungen 16, Nordhausen 2008, 22-33.

Rezensionen

  • Rez. zu Egbert Ballhorn, Simone Horstmann (Hgg.): Theologie verstehen. Lernen mit dem Credo (Paderborn 2019), in: Eulenfisch Literatur 02_2019, 93-94.
  • Rez. zu Clauss Peter Sajak, Michael Langer (Hgg.): Kirche ohne Jugend. Ist die Glaubensweitergabe am Ende? (Freiburg i. Br. 2018), in: Eulenfisch Literatur 01_2019, 71-73.
  • Rez. zu Fernando Domínguez Reboiras, Viola Tenge-Wolf, Peter Walter (Hgg.): Gottes Schau und Weltbetrachtung (Turnhout 2011), in: Archa Verbi 9 (2012/2013). 
  • Rez. zu Annemarie C. Mayer: „Drei Religionen – ein Gott?“ (Freiburg i. Br. u.a. 2008), in: Archa Verbi 7 (2010/2011), 199-201. 
  • Rez. zu Justinus Pech: Paradox und Wahrheit. Henri de Lubac und Joseph Ratzinger im gnadentheologischen Gespräch (Münster 2019) (projektiert).
Letzte Änderung: 20.04.2021
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