Bachelorstudiengang Sport - Gesundheit - Freizeitbildung

Der Bachelorstudiengang Sport-Gesundheit-Freizeitbildung (BA-SGF) vermittelt Kompetenzen für komplexe Anforderungen in verschiedenen Berufsfeldern. Absolventinnen und Absolventen können auf der Grundlage ihres Wissens über den Zusammenhang von Lebensqualität, Gesundheit, Freizeit, Bewegung und Sport professionell gesundheitsförderliche Angebote entwickeln sowie Menschen und Organisationen in Fragen der Freizeitgestaltung beraten.

Das Studium ist interdisziplinär ausgerichtet. Insbesondere die pädagogische Fundierung wird vom Institut für Bewegungserziehung und Sport geleistet. Dort ist auch die Studiengangsleitung angesiedelt.

Mit diesem Studiengang bieten wir ein Studienkonzept an, das zwar außerhalb der Lehramtsbildung verortet ist, allerdings im pädagogischen, bildungsaffinen Handlungsfeld liegt.

Das Studium auf einen Blick
Bewerbungsfrist15. Juli
ZulassungBewerbungsverfahren
Studiendauer6 Semester
Umfang180 CP
AbschlussBachelor of Arts
StudienbeginnWiSe
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Bewerbung

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist der Nachweis

  • der Allgemeinen Hochschulreife oder
  • einer fachgebundenen Hochschulreife, die die Studienberechtigung an einer Pädagogischen Hochschule in Baden-Württemberg einschließt.

Dies ist möglich mit sämtlichen fachgebundenen Hochschulreifen, die in Baden-Württemberg erworben werden oder eines abgeschlossenen Fachhochschulstudiums.

Eine Fachhochschulreife berechtigt nicht zum Studium des BA-SGF an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Sollten Sie nicht über diese Zulassungsvoraussetzungen verfügen, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen - eventuell nach erfolgreich absolvierter Delta- oder Eignungsprüfung - zum Studium an einer Pädagogischen Hochschule in Baden-Württemberg zugelassen werden.
 
Weitere formale Voraussetzungen für das Studium werden derzeit nicht verlangt.
So wird dem Studium keine praktische Aufnahmeprüfung als Aufnahmekriterium vorgeschaltet; ebenso entfallen Nachweise wie die Absolvierung eines "Sozialen Jahres".
Anderweitig zusätzlich erworbene Qualifikationen können bei Vorliegen der Zulassungsvoraussetzungen Anerkennung finden, ersetzen diese jedoch nicht.

Anrechnungsmöglichkeiten

Falls Sie bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, können Sie nach einer erfolgreichen Zulassung prüfen lassen, ob und inwieweit Ihnen Teile davon angerechnet werden können. Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Übersicht über die Anrechnungsmöglichkeiten.

Studieninhalte

Der Studiengang ist modular aufgebaut und führt nach dem europäischen Leistungspunktesystem (ECTS) zum Abschluss Bachelor of Arts (B. A.).

Das Bachelor-Studium umfasst 22 Module, die durch verschiedene Institute der Pädagogischen Hochschule angeboten werden. Rahmenbedingungen, (Studien-)Ordnungen, Modulbeschreibungen und das Curriculum hierzu entnehmen Sie bitte den Hochschulseiten unter Rechtsgrundlagen.

Praktika im Studiengang SGF

Während des Studiums sind zwei Praktika (berufsorientierende und berufsqualifizierende Praktika) im Umfang von jeweils 120 Stunden zu absolvieren, aus welchen berufsnahe Bachelorarbeiten resultieren können.

Studieren im Ausland

Bis zu drei Module (Praktika eingeschlossen) können an ausländischen Partnerhochschulen absolviert werden. Die Pädagogische Hochschule arbeitet dabei eng mit Hochschulen in den USA, Australien, Großbritannien, Frankreich, Türkei und Schweden zusammen.

Nähere Informationen finden Sie beim akademischen Auslandsamt.

Sport-Projekte während des Studiums

Während des Studiums absolvieren Sie im Sportbereich zwei (kostenpflichtige) Projekte.
Für diese sind mit folgenden Kosten zu rechnen:

  • M15A - Freizeitsportprojekt: ca. 385,- €
  • M15C - Trendsportarten: ca. 100,-€

Die Veranstaltung Trendsportarten findet in der Vorlesungszeit, das Freizeitsportprojekt in der vorlesungsfreien Zeit statt.

Berufsfelder

Im Studiengang Sport-Gesundheit-Freizeitbildung werden Kompetenzen für komplexe Anforderungen in verschiedenen Berufsfeldern vermittelt. Nach erfolgreichem Studium können die Absolventinnen und Absolventen auf der Grundlage ihres Wissens über den Zusammenhang von Lebensqualität, Gesundheit, Freizeit, Bewegung und Sport professionell gesundheitsförderliche Angebote entwickeln sowie Menschen und Organisationen in Fragen der Freizeitgestaltung beraten.

Arbeitsfelder bieten sich in der Tourismus-, Freizeit- und Kulturindustrie, bei Sportvereinen, Sportverbänden und -organisationen, Krankenkassen, und Betrieben. Potenzielle Arbeitgeber können aber auch Fitnesszentren oder Therapie- und Rehabilitationseinrichtungen sein.

Das Studium vermittelt vielfältige Kompetenzen, um unmittelbar nach dem Abschluss in das Berufsleben einzusteigen. Absolventenstudien haben ergeben, dass dieser Bachelor auch eine hervorragende Grundlage für weiterführende Masterstudiengänge darstellt und unsere Studierenden bestens darauf vorbereitet.

Rechtsgrundlagen

Letzte Änderung: 31.10.2019
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