Bachelorstudiengang Sport - Gesundheit - Freizeitbildung

Der Bachelorstudiengang Sport-Gesundheit-Freizeitbildung (BA-SGF) vermittelt Kompetenzen für komplexe Anforderungen in verschiedenen Berufsfeldern. Absolventinnen und Absolventen können auf der Grundlage ihres Wissens über den Zusammenhang von Lebensqualität, Gesundheit, Freizeit, Bewegung und Sport professionell gesundheitsförderliche Angebote entwickeln sowie Menschen und Organisationen in Fragen der Freizeitgestaltung beraten.

Das Studium ist interdisziplinär ausgerichtet. Insbesondere die pädagogische Fundierung wird vom Institut für Bewegungserziehung und Sport geleistet. Dort ist auch die Studiengangsleitung angesiedelt.

Mit diesem Studiengang bieten wir ein Studienkonzept an, das zwar außerhalb der Lehramtsbildung verortet ist, allerdings im pädagogischen, bildungsaffinen Handlungsfeld liegt.

Projekt „Beyond School – flexible Laufbahnen in pädagogischen Berufen“ (Laufzeit 2014‐2020)

Das Projekt „Beyond School – Flexible Laufbahnen in pädagogischen Berufen“ ist im Rahmen der zweiten Wettbewerbsrunde des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ verortet.

Ziel dieses Hochschulentwicklungsprojektes war eine vielschichtige strukturelle Öffnung der Hochschule, um im Kontext lebenslangen Lernens und bildungsbiographischer Vielfalt zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Leistungseffizienz beizutragen. Dabei geht es um die systematische Öffnung der Hochschule zur Qualitätsentwicklung und weiteren Professionalisierung pädagogischer Berufe in vorschulischen und außerschulischen Handlungsfeldern. Denn wie in anderen Berufsfeldern muss auch für pädagogische Berufe ein durchlässigeres Bildungssystem etabliert werden, das lebenslanges Lernen ermöglicht und jeder Person die Chance gibt, sich weiter zu qualifizieren, unabhängig davon, wo sie ihre Bildungslaufbahn begonnen hat. Dies befördert die Professionalisierung aller Berufsgruppen sowie deren Zusammenarbeit „auf Augenhöhe“ und damit die Qualität des gesamten Bildungssystems. Weiter werden durch das Projekt flexible Studienplätze für Berufe bereitgestellt, die in Zukunft gesellschaftlich verstärkt benötigt werden, und zwar in qualitativ hochwertigerer Form als dies bislang weitgehend der Fall war.

Im Rahmen dieses Projektes wurde eine Profilschärfung des BA-SGF vorgenommen. Ziel war, eine stringentere Ausrichtung an präventiv-therapeutischen Ansätzen vorzunehmen, um den Studierenden zukünftig erhöhte Berufschancen einzuräumen (2. Gesundheitsmarkt).

Zudem rückten Studierende mit bereits absolvierten SGF-affinen Berufsausbildungen in den Fokus. Zu diesen Berufen zählen:

  • Altenpfleger/in
  • Assistent/in für Hotel- und Tourismusmanagement
  • Diätassistent/in
  • Ergotherapeut/in (staatl. gepr.)
  • Erzieher/in
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in
  • Gymnastiklehrer/in (staatl. gepr.)
  • Hebamme
  • Kaufmann/frau für Tourismus und Freizeit
  • Kaufmann/frau Gesundheitswesen
  • Logopäde/in (staatl. gepr.)
  • Notfallsanitäter/in
  • Physiotherapeut/in (staatl. gepr.)
  • Sozialassistent/in
  • Sportassistent/in
  • Sportfachlehrer/in
  • Sport- und Fitnesskaufmann/frau
  • Touristikkaufmann/frau


Vorteile des Studiengangs für bereits beruflich Qualifizierte:

  • Individuell und in eigener Geschwindigkeit über einen Zeitraum von bis zu 6 Jahren studieren können
  • Entwicklung von Selbstlernarchitekturen zur Unterstützung des Selbststudiums
  • Keine Studiengebühren als staatliche Hochschule
  • Ganzheitliche Ausrichtung mit interdisziplinären Studieninhalten mit dem Schwerpunkt „Gesundheit“ und „Prävention“
  • Akademisierung mit der Erschließung neuer Berufsfelder
  • Individuelle und pauschale Anrechnungsmöglichkeiten für zahlreiche Berufe zur Verkürzung der Studiendauer und/oder der zeitlichen Verpflichtungen während des Semesters
  • Verbinden der Seminararbeiten und auch der Abschlussarbeit mit der Berufstätigkeit

Ebenso wurde die Auswahlsatzung geändert, um der Zielgruppe „Studierende mit gesundheitsaffinen Berufen“ eine höhere Chance bei der Bewerbung einzuräumen. In der neuen Auswahlsatzung können jetzt bei den „Sonstigen Leistungen“ – insgesamt können weiterhin beim Bewerbungsverfahren bis zu 120 Punkte vergeben werden, davon bis zu 40 Punkte für die Abiturnote und bis zu 40 Punkte für die Abiturnote im Fach Sport – bis zu 40 Punkte für einschlägige Berufe mit mindestens einjähriger Tätigkeit vergeben werden können. Höchstpunktzahlen werden an folgende Ausbildungsgänge und Berufe vergeben: Diätassistent/in, Ergotherapeut/in (staatl. gepr.), Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Gymnastiklehrer/in (staatl. gepr.), Physiotherapeut/in (staatl. gepr.), Sportassistent/in, Sportfachlehrer/in.

Das Studium auf einen Blick
Bewerbungsfrist15. Juli
ZulassungBewerbungsverfahren
Studiendauer6 Semester
Umfang180 CP
AbschlussBachelor of Arts
StudienbeginnWiSe
Jetzt bewerben

Bewerbung

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist der Nachweis

  • der Allgemeinen Hochschulreife oder
  • einer fachgebundenen Hochschulreife, die die Studienberechtigung an einer Pädagogischen Hochschule in Baden-Württemberg einschließt.

Dies ist möglich mit sämtlichen fachgebundenen Hochschulreifen, die in Baden-Württemberg erworben werden oder eines abgeschlossenen Fachhochschulstudiums.

Eine Fachhochschulreife berechtigt nicht zum Studium des BA-SGF an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Sollten Sie nicht über diese Zulassungsvoraussetzungen verfügen, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen - eventuell nach erfolgreich absolvierter Delta- oder Eignungsprüfung - zum Studium an einer Pädagogischen Hochschule in Baden-Württemberg zugelassen werden.
 
Weitere formale Voraussetzungen für das Studium werden derzeit nicht verlangt.
So wird dem Studium keine praktische Aufnahmeprüfung als Aufnahmekriterium vorgeschaltet; ebenso entfallen Nachweise wie die Absolvierung eines "Sozialen Jahres".
Anderweitig zusätzlich erworbene Qualifikationen können bei Vorliegen der Zulassungsvoraussetzungen Anerkennung finden, ersetzen diese jedoch nicht.

Bitte beachten Sie hier auch folgende Seiten!

Anrechnungsmöglichkeiten

Falls Sie bereits über eine abgeschlossene studiengangsaffine Berufsausbildung (vgl. hierzu die 18 Berufe) verfügen, können Sie nach einer erfolgreichen Zulassung prüfen lassen, ob und inwieweit Ihnen Teile Ihrer beruflichen Ausbildung bzw. Kompetenzen davon angerechnet werden können. Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Übersicht über die Anrechnungsmöglichkeiten.

Bitte verwenden Sie folgende Anerkennungsformulare zur Einreichung
(nur bei bereits erfolgter Immatrikulation!):
Anerkennung
Anerkennung_Einstufung in ein höheres Semester

Studieninhalte

Der Studiengang ist modular aufgebaut und führt nach dem europäischen Leistungspunktesystem (ECTS) zum Abschluss Bachelor of Arts (B. A.).

Das Bachelor-Studium (SPO 2019) umfasst 22 Module (siehe Curriculum SPO 2019), die durch verschiedene Institute der Pädagogischen Hochschule angeboten werden.

Praktika im Studiengang SGF

Während des Studiums sind zwei Praktika (berufsorientierende und berufsqualifizierende Praktika) im Umfang von jeweils 120 Stunden zu absolvieren, aus welchen berufsnahe Bachelorarbeiten resultieren können. Hier gehört u.a. auch die Akquierung der Praktikumsstellen durch den Studierenden hinzu. 

Die Praktikumsstellen können in den folgenden Bereichen stattfinden:

  • präventiv-therapeutischer Bereich
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
  • freizeit- und vereinsorientierter Bereich

Studieren im Ausland

Bis zu drei Module (Praktika eingeschlossen) können an ausländischen Partnerhochschulen absolviert werden. Die Pädagogische Hochschule arbeitet dabei eng mit Hochschulen in den USA, Australien, Großbritannien, Frankreich, Türkei und Schweden zusammen.

Nähere Informationen finden Sie beim akademischen Auslandsamt.

Sport-Projekte während des Studiums

Während des Studiums absolvieren Sie im Sportbereich zwei (kostenpflichtige) Projekte.
Für diese sind mit folgenden Kosten zu rechnen:

  • M15A - Freizeitsportprojekt: ca. 385,- €
  • M15C - Trendsportarten: ca. 100,-€

Die Veranstaltung Trendsportarten findet in der Vorlesungszeit, das Freizeitsportprojekt in der vorlesungsfreien Zeit statt.

Leistungsnachweis

Maske Leistungsnachweis für immatrikulierte Studierende

Berufsfelder

Im Studiengang Sport-Gesundheit-Freizeitbildung werden Kompetenzen für komplexe Anforderungen in verschiedenen Berufsfeldern vermittelt. Nach erfolgreichem Studium können die Absolventinnen und Absolventen auf der Grundlage ihres Wissens über den Zusammenhang von Lebensqualität, Gesundheit, Freizeit, Bewegung und Sport professionell gesundheitsförderliche Angebote entwickeln sowie Menschen und Organisationen in Fragen der Freizeitgestaltung beraten.

Arbeitsfelder bieten sich in der Tourismus-, Freizeit- und Kulturindustrie, bei Sportvereinen, Sportverbänden und -organisationen, Krankenkassen, und Betrieben. Potenzielle Arbeitgeber können aber auch Fitnesszentren oder Therapie- und Rehabilitationseinrichtungen sein.

Das Studium vermittelt vielfältige Kompetenzen, um unmittelbar nach dem Abschluss in das Berufsleben einzusteigen. Absolventenstudien haben ergeben, dass dieser Bachelor auch eine hervorragende Grundlage für weiterführende Masterstudiengänge darstellt und unsere Studierenden bestens darauf vorbereitet.

Ansprechpersonen

Geschäftsführende Studiengangsleitung

Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit:

Dienstag, 18.08.20 von 11.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag, 08.09.20 von 11.00 - 12.00 Uhr
Dienstag, 29.09.20 von 11.00 - 12.00 Uhr

(Nur nach Anmeldung per E-Mail und Bestätigung des Termins!)

Studiengangskoordination

Sprechstunde
Vorlesungszeit: aktuell nur online
- (nur nach Anmeldung per E-Mail und Bestätigung des Termins!)

Vorlesungfreie Zeit: aktuell nur online
- (nur nach Anmeldung per E-Mail und Bestätigung des Termins!)
- Vor-Ort-Termine werden individuell behandelt.

Sekretariat

Modulverantwortliche

Liste der Modulverantwortlichen für die SPO 2019 ...hier klicken

Liste der Modulverantwortlichen für die alte  SPO  ...hier klicken

Rechtsgrundlagen und Dokumente

Letzte Änderung: 15.07.2020
Für den Inhalt verantwortlich: marcus.mueller@ph-karlsruhe.de
Zurück­blättern Pädagogik der Kindheit