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Weiterbildung

Leitbild der wissenschaftlichen Weiterbildung im Bereich Pädagogik der Kindheit

An der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe wird seit August 2014 das Projekt „Beyond School – Flexible Laufbahnen in pädagogischen Berufen“ durchgeführt. Im Rahmen dieses Hochschulentwicklungsprojektes werden neue Wege zur systematischen Öffnung von Hochschulen erprobt. Dabei stehen folgende Ziele im Vordergrund:

  • Die Öffnung der Hochschule soll im frühpädagogischen Handlungsfeld zu mehr Bildungsgerechtigkeit führen, indem bestehende Laufbahnhürden (von der Berufs-ausbildung bis zur Promotion) aufgebrochen und überwunden werden.
  • Eine Durchmischung von traditionell Studierenden und nicht-traditionell Studierenden kann zu einer Verbesserung der Lehre beitragen, da be-stehende Kompetenzen aufge-griffen und Veranstaltungen an heterogene Gruppen angepasst werden können.
  • Durch eine systematische Öffnung kann es zu einem verbesserten gesellschaftlichen Status stark weiblich geprägter Berufe kommen.

Die wissenschaftlichen Weiterbildungen der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe möchten die dargestellten Laufbahnhürden aufbrechen, zur Professionalisierung der Frühpädagogik beitragen und somit die systematische Öffnung der Hochschule unter-stützen. Die wissenschaftlichen Weiterbildungen an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe sind so aufgebaut, dass sie auf vorhandene Studiengänge angerechnet werden können.

Unser Weiterbildungsangebot
Wir bieten wissenschaftliche Weiterbildungen auf zwei Ebenen an:

  • Grundlagen-Module (BA-Ebene) richten sich an pädagogische Fachkräfte in kindheitspädagogischen Arbeitsfeldern und Studierende. Sie dienen der Vermittlung praxisrelevanter Kompetenzen. Ziel ist eine enge Verzahnung von Studium und klassischen Weiterbildungen. Studieninteressierte erhalten u.a. eine Einstiegsoption, um die Lehr-/Lernkultur der Hochschule kennenzulernen.
  • Aufbau-Module (MA-Ebene) richten sich an pädagogische Fachkräfte mit akadem-ischem Abschluss und eröffnen die Möglichkeit, (Fach-)Kompetenz durch einen engen Theorie-Praxis-Bezug zu erweitern. Mit diesen Weiterbildungen werden u.a. Inhalte für einen zukünftigen Master „Kindheitspädagogik“ erprobt.

Die Zielsetzung der wissenschaftlichen Weiterbildung am Institut für Frühpädagogik umfasst sieben Prinzipien, die unser Selbstverständnis von Weiterbildung zum Ausdruck bringen. Sie werden im Folgenden dargestellt und erläutert:

Aufbau der Weiterbildungen
Wir gehen davon aus, dass Kompetenzerwerb nur gelingen kann, wenn einerseits Lernen durch Anknüpfung an Vorerfahrung und andererseits in aktiver Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand geschieht. Daher umfassen die wissenschaftlichen Weiterbildungen am Institut für Frühpädagogik sowohl theorieorientierte als auch praxisorientierte Phasen:

  • In den theorieorientierten Phasen (Präsenzblock 1 + 2) werden bestehende Kompe-tenzen systematisiert und neue Kompetenzen durch Input und Verknüpfung mit bestehendem Vorwissen und Vorerfahrungen erweitert.
  • In der praxisorientierten Phase (Praxisaufgabe) werden erworbene Kompetenzen durch konkrete Aufgabenstellungen in der Praxis umgesetzt und dadurch eine vertiefende Auseinandersetzung, sowie reflexive Sichtweise auf das eigene Arbeitsfeld ermöglicht.

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis spiegelt sich in der Verschränkung der beiden Phasen wider.

Zusätzlich besteht die Option ein qualifiziertes Hochschulzertifikat mit ausgewiesenen ECTS-Punkten für beide Weiterbildungsebenen (BA und MA) zu erwerben. Dieses ist die Grundlage für eine Anrechnung in bestehende Studiengänge. An der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe können Zertifikate (BA) auf den BA-Studiengang „Pädagogik der Kindheit“ angerechnet werden.
(Stand Dez. 2016)