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Weiterbildung

Berufsbegleitender Masterstudiengang Bildung im Alter

Der berufsbegleitende Masterstudiengang Bildung im Alter qualifiziert für die professionelle Arbeit in der Bildung von älteren Menschen. Er ist in Deutschland der erste Masterstudiengang, der sich im Bereich Erwachsenenbildung auf Fragen der Alterspädagogik (Geragogik, Gerontopädagogik) spezialisiert. Der Studiengang wird im Rahmen des Programms "Initiativen zum Ausbau berufsbegleitender Masterangebote" durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg gefördert. 

Alterspädagogisches Masterstudium: Den Herausforderungen von Bildung im Alter kompetent begegnen

Der berufsbegleitende Masterstudiengang qualifiziert dazu, kompetent den Herausforderungen von Bildung im Alter zu begegnen. Die Studierenden werden optimal auf Tätigkeiten als Fach- und Führungskräfte in der Seniorenbildung und in alterspädagogischen Einrichtungen vorbereitet.

Die Herausforderungen von „Bildung im Alter“ liegen auf mehreren Ebenen:

1. Altersgerechte Didaktik

Personen, welche in der Bildung im Alter tätig sind, müssen die Kompetenz haben, ihre Bildungsangebote und didaktischen Methoden altersgerecht zu gestalten. Die mit dem biologischen Alterungsprozess verbundenen Änderungen der Anpassungsfähigkeit des Organismus, des Seh- oder Hörvermögens, des Kurzzeitgedächtnisses oder der Denkgeschwindigkeit sind angemessen zu berücksichtigen und pädagogisch so aufzunehmen, dass die Potenziale alter Menschen entfaltet werden können.

2. Einbindung von Erfahrungen

Ältere Menschen haben den in Lehre und Weiterbildung Tätigen in der Regel viel an Erfahrung voraus und unterscheiden sich oft von ihnen in ihrem Wissen und ihren philosophischen, religiösen und spirituellen Interessen. Diese häufig umfangreichen und vielfältigen Erfahrungen sinnvoll und strukturiert in den Bildungsprozess einzubinden erfordert umfassende alterspädagogische Kompetenzen der Lehrenden. 

3. Heterogenität der Zielgruppe

Alter ist kein homogenes Phänomen. Die fast schon gebräuchliche Einteilung der Lebensphase des Alters in drei Phasen - der „jungen Alten“ (60+); der alten Menschen und der hochbetagten Menschen (90+) - ist nur ein Indiz für die Vielfalt, mit der Bildungsverantwortliche konfrontiert sind, die im Sektor der Bildung im Alter arbeiten.

 

 
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