Mit ‚Get Ready for Global Teaching!’ institutionalisieren und erweitern wir unsere internationale Zusammenarbeit. Dabei nehmen wir insbesondere die Themen globale Ungleichheit, koloniale Denkmuster und postmigrantische Gesellschaften in den Blick.
Das Projekt "Get Ready for Global Teaching!" möchte zukünftigen Lehrkräften Lerngelegenheiten bieten, ihre Kultur- und Sprachsensibilität weiterzuentwickeln sowie durch den direkten internationalen Austausch epochale Schlüsselprobleme und Herausforderungen aus einer globalen Perspektive zu reflektieren, wie es im Konzept der Global Citizenship Education gefordert wird.
Ziel ist es, Lehrkräfte auszubilden, die Bildungsprozesse in sprachlich und kulturell diversen Gruppen inklusiv, diversitäts- und diskriminierungssensibel gestalten. Internationaler Austausch und Vernetzung tragen durch die unmittelbare und persönliche Erfahrung zur Weiterentwicklung dieser Kompetenzen bei.
Das Projekt läuft bis Ende 2029 und wird in Kooperation mit sechs internationalen Partnerhochschulen durchgeführt.
Mit ‚Get Ready for Global Teaching!’ institutionalisieren und erweitern wir unsere internationale Zusammenarbeit. Dabei nehmen wir insbesondere die Themen globale Ungleichheit, koloniale Denkmuster und postmigrantische Gesellschaften in den Blick.
Während der Projektlaufzeit sind verschiedene Formate geplant, in denen Studierende und Lehrende unserer Hochschule sowie der beteiligten Partnerhochschulen in Ghana, Israel, Kamerun, Laos, UK und USA miteinander in Austausch kommen. Dazu gehören Summer und Winter Schools, Blended Mobilities und eine internationale Vernetzungskonferenz ebenso wie die Förderung von Studienaufenthalten und Gastdozenturen. Thematisch richten sich diese Formate an den drei Profilfeldern unserer Hochschule aus, die an das Konzept der Global Citizenship Education anschlussfähig sind: Bildungsprozesse in der digitalen Welt, Bildung in der demokratischen Gesellschaft und MINT in einer Kultur der Nachhaltigkeit.
Im Fokus des Austausches mit den Partnern im Globalen Norden stehen die Reflexion von Herausforderungen postmigrantischer Gesellschaften im Hinblick auf schulische Bildung und gesellschaftliche Partizipation. Der Austausch mit Partnern des Globalen Südens soll eine erweiterte Perspektive eröffnen: Studierende sollen sich mit globaler Ungleichheit beschäftigen und koloniale, westlich geprägte hegemoniale Denkmuster in Alltag, Wissensvermittlung und schulischen Kontexten kritisch hinterfragen.
Im Projekt werden Aktivitäten in drei Bereichen umgesetzt:
Strukturelle Verankerung von Internationalisierung in den Lehramtsstudiengängen Grundschule und Sekundarstufe I
Förderung von internationalem Austausch
Vernetzung
Im Projekt arbeiten wir mit folgenden Partnerhochschulen zusammen:
Das Projekt schafft eine Plattform, in der angehende Lehrkräfte aus verschiedenen Ländern ihre Bildungssysteme vergleichen, gesellschaftliche Diversität reflektieren und gemeinsam lernen können. In einer zunehmend polarisierten Welt ist diese Art des Voneinanderlernens besonders wichtig, um Dialog, gegenseitiges Verständnis und demokratische Werte zu fördern.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Pädagogik der University of Cape Coast und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe ist für uns von großer Bedeutung, da beide Einrichtungen ihren Fokus in der Ausbildung von Lehramtsstudierenden haben und diese Partnerschaft uns die Möglichkeit bietet, auf praktische Weise voneinander zu lernen. Der Austausch kommt beiden Seiten zugute, bereichert unsere Lehre und Forschung und unterstützt zukünftige Pädagoginnen und Pädagogen dabei, in einer zunehmend vernetzten Welt Selbstvertrauen in ihrer Arbeit zu entwickeln.
An unserer Hochschule ist das Projekt beim International Office sowie dem Prorektorat für Studium, Lehre und Internationales angesiedelt.
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Mirjam
Hitzelberger, M.A.
International Office | Projektleitung
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Aktualisiert am 19. Februar 2026 von Mirjam Hitzelberger