Qualifizierung und Karriere

Wir unterstützen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit vielfältigen Angeboten in allen Karrierephasen. Die akademische Personalentwicklung zielt darauf ab, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihren Aufgaben in Forschung, Lehre und akademischer Selbstverwaltung sowie in ihrer beruflichen Weiterentwicklung zu stärken.

In Zu­sam­men­ar­beit mit an­de­ren  Ein­rich­tun­gen der Hochschule werden die Per­so­nal­ent­wick­lungs­maßnah­men für die ver­schie­de­nen aka­de­mi­schen Ziel­grup­pen fortlaufend weiterentwickelt. Die aka­de­mi­sche Per­so­nal­ent­wick­lung ist strukturell im Prorektorat für Forschung und Nachwuchsförderung verortet. Das bestehende Akademische Personalentwicklungskonzept der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe wurde in Kooperation mit allen betroffenen Einrichtungen und Akteursgruppen erarbeitet und im Dezember 2018 vom Senat verabschiedet.

Aktuelle Qualifizierungsangebote

Im Rahmen der akademischen Personalentwicklung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe bieten wir fortlaufend Qualifizierungsangebote für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Hierzu zählen insbesondere Angebote zu den Bereichen Forschungs- und Methodenkompetenzen.

Runder Tisch
3. Runder Tisch zur Forschungs- und Nachwuchsförderung

Termin: 27. Januar 2022 / 18:00 Uhr (s.t.).

Das Prorektorat für Forschung und Nachwuchsförderung lädt einmal jährlich die neuen Promovierenden, Postdocs und Juniorprofessor*innen zum Runden Tisch „Forschungs- und Nachwuchsförderung“ ein. Dort werden die internen Forschungsförderungsinstrumente, die Angebote der landesweiten Graduiertenakademie sowie die lokalen Qualifizierungsangebote und die Antragsunterstützung vorgestellt.

Eine Veranstaltung des EU-Forschungsreferats:

Liebe EU-Forschungsinteressierte,

2021 ist die neue Programmgeneration der europäischen Forschungsförderprogramme gestartet. Es gibt viele Förderlinien, an denen sich die PHn beteiligen können, u.a. wurden die Cooperation Projects als Nachfolger der Strategischen Partnerschaften und die neuen Teacher Academies eingerichtet.

An den PHn wurden trotz vieler Einschränkungen auch in diesem Jahr viele spannende, länderübergreifende Projektideen entwickelt und eingereicht. Erste positive Begutachtungen und Bewilligungen ließen nicht lange auf sich warten und so konnten die ersten Kooperationsprojekte bereits starten.

Aktuell werden gerade die neuen Aufrufe für Erasmus+ Kooperationsprojekte mit Einreichfrist im Frühjahr veröffentlicht.

Im PH-übergreifenden EU-Forschungsreferat freuen wir uns darauf, Ihnen bei der Beantragung zur Seite zu stehen und Sie auf dem Weg zum erfolgreichen EU-Projekt zu begleiten.

In Vorbereitung auf die neuen Ausschreibungen möchten wir Sie daher herzlich einladen, an unserem

Workshop „Successful Project Planning in Erasmus+“

teilzunehmen.

Dieser findet am 13. und 14. Dezember 2021 online via Zoom statt und ist für Angehörige der PHn kostenfrei.

Als Referenten konnten wir den renommierten Coach Nikolaos Floratos gewinnen, der über einen großen Erfahrungsschatz in der Vorbereitung und Durchführung von EU-Projekten verfügt. Das Programm für den 2-tägigen Workshop finden Sie hier.

Bitte senden Sie eine Mail zur Anmeldung an euref(at)ph-bw.de. Den Link zur Veranstaltung senden wir Ihnen rechtzeitig zu.

EU-Forschungsreferat der Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg

Am 14. Februar 2022 richtet die Tübinger Open Science Initiative Chapter Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eine Winter School zum Thema Open Science/Open Scholarship aus. In der Winter School wird ein breites Programm, über sowohl quantitativ-empirischequalitativ-empirische und paradigmenübergreifende Aspekte von Open Science/Open Scholarship angeboten. Zudem sind Workshops auf Novizen- und Fortgeschrittenenniveau im Programm.

Kooperationspartner ist das Institut für Empirische Unterrichts- und Schulforschung der PHKA.

Leitung: PD Dr. Kenneth Horvath

Forschungsfragen spielen für das Gelingen von Forschungsprojekten eine Schlüsselrolle. Unter anderem dienen sie als Ausgangspunkt für die Methodenwahl und die Ausgestaltung von Forschungsprozessen. Aber was macht eine Frage eigentlich zur Forschungsfrage? Woran erkennt man, ob eine Forschungsfrage gut formuliert ist? Und wie genau leitet man aus einem Fragesatz Methoden und Designs ab?

Der Workshop vermittelt, wie man ein inhaltliches Erkenntnisinteresse in eine funktionierende Forschungsfrage übersetzt und von dieser ausgehend ein schlüssiges und produktives Forschungsdesign entwickelt. In der ersten Hälfte des Workshops wird besprochen, warum Forschungsfragen für die wissenschaftliche Praxis so zentral sind, wie man Forschungsfragen bewertet und weiterentwickelt und wie man Forschungsfragen für Methoden- und Designentscheidungen nutzt. In einem zweiten Schritt wird systematisch in das Thema „Forschungsdesigns“ eingeführt. Im Fokus steht die dabei Frage, wie man machbare und produktive Forschungsprozesse gestaltet, die zu belastbaren, anschlussfähigen und überzeugenden Ergebnissen führen.

Weitere Information im Online-Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie

Leitung: Dr. Sarah Weber

Promovieren ja oder nein? Manchmal stellt sich genau diese Frage gegen Ende des Studiums oder auch zu einem anderen Zeitpunkt. Die Promotionsphase kann viel Freude, aber auch zahlreiche Herausforde-rungen mit sich bringen. Der Online-Workshop dient als Entscheidungshilfe für Unentschlossene, die herausfinden möchten, ob Promovieren als Karriereschritt grundsätzlich für sie in Frage kommt.

Die Veranstaltung liefert promotionsinteressierten Studierenden bzw. wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen Anregungen zur Entscheidung für oder gegen eine Promotion. Sie erfahren live im Kurs, welcher Promotionstyp Sie sind und erhalten kurze Inputs zu Finanzierungsmöglichkeiten, Chancen und Herausforderungen einer Promotion sowie zu möglichen Berufswegen.

Ziel des Workshops ist es, Sie dabei zu unterstützen, die eigene Motivation und die Ziele, die Sie mit einer Doktorarbeit verbinden, zu klären und daraus Ideen für einen ganz persönlichen Berufsweg zu entwickeln. Austausch der Kursteilnehmenden untereinander sowie Diskussionen im Plenum stehen im Kurs im Vordergrund; viele weitere Tipps, Infos und weiterführende Links rund um die Promotion erhalten Sie in einem kursbegleitenden Workbook.

Weitere Information im Online-Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie

Leitung: Jun. Prof. Dr. Samuel Merk

Die Regressionsanalyse gilt in der quantitativen Sozialforschung als Universaltool, da sich mit ihr sowohl die Fragestellungen „einfacher statistischer Verfahren“ wie t-Tests, ANOVAs, etc. bearbeiten als auch komplexere Modellierungstechniken (logistische Regression, Mehrebenenmodellierung, etc.) realisieren lassen. All diese Verfahren im Rahmenmodell „Regression“ zu bearbeiten, bietet jedoch z.B. den Vorteil, jeweils nur die gleichen Annahmen verstehen und prüfen zu müssen.

Der Workshop baut auf dem Kurs „Universaltool Regressionanalyse I“ aus dem letzten Semester auf und adressiert insbesondere die Mehrebenenmodellierung.

Weitere Information im Online-Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie

Forschungskolloquien

Ateliergespräche

Die Ateliergespräche sind eine Veranstaltungsformat unseres Instituts für Bildungswissenschaftliche Forschungsmethoden. Mit den Ateliergesprächen bietet das Institut einen statusübergreifenden und interdisziplinären Raum für  die Präsentation und Diskussion von Forschungsprojekten. Das Ateliergespräch dient dem offenen Austausch zu einem bestimmten Forschungsthema, welches zu Beginn vorgestellt und im Anschluss diskutiert wird. Die Ateliergespräche finden seit dem Sommersemester 2018 zu verschiedensten Themen an der Pädagogischen Hochschule statt. Hochschulangehörige finden Informationen dazu im Servicebereich für Mitarbeitende beziehungsweise für Studierende.

Interdisziplinäres Forschungskolloquium

Das interdisziplinäre Forschungskolloquium, kurz ifko, entstand 1999 aus dem Wunsch, eine Möglichkeit für einen freien Austausch über wissenschaftliche Fragen und eigenes wissenschaftliches Forschen auch über Fächergrenzen hinweg zu etablieren.

Promotion

Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern bieten wir in den entsprechend vertretenen Disziplinen die Möglichkeit zur Promotion. Nach Abschluss der wissenschaftlichen Arbeit (Dissertation) und einer mündlichen Prüfungsleistung (Rigorosum oder Disputation) können Sie den Grad eines Doktors der Erziehungswissenschaften (Dr. paed.) oder eines Doktors der Philosophie (Dr. phil.) erwerben.

In unserer Promotionsordnung finden Sie alle wichtigen Informationen zu den aktuell gültigen Regelungen und zum Ablauf der Promotion.

Habilitation

Unsere Hochschule hat ein eigenständiges Habilitationsrecht. Die Habilitation ist die Anerkennung einer besonderen Befähigung für Forschung und Lehre in einem bestimmten Fach oder Fachgebiet der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Die Zulassungsvoraussetzungen, das Habilitationsgesuch und das weitere Verfahren sind in der Habilitationsordnung abgebildet.

Juniorprofessur und Tenure-Track-Professur

Die Juniorprofessur hat sich seit ihrer Einführung in Deutschland 2002 zu einem innovativen Qualifikationsweg für den wissenschaftlichen Nachwuchs entwickelt. Die Juniorprofessur bietet jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bereits in einer frühen Karrierephase die Möglichkeit, selbstständig zu forschen und zu lehren. Sie kann damit eine Alternative zur klassischen Habilitation darstellen.

Grundsätzlich ist zwischen Juniorprofessuren ohne Tenure Track und „Tenure-Track-Professuren“ (Juniorprofessuren mit Tenure Track) zu unterscheiden. Unter Tenure Track wird die Möglichkeit verstanden, bei entsprechenden positiven Evaluationsergebnissen in einem vereinfachten Berufungsverfahren auf eine Lebenszeitprofessur an der Hochschule übernommen werden zu können. Der Tenure Track muss bereits zum Zeitpunkt der Ausschreibung der Stelle in Aussicht gestellt werden. Das Leistungsprinzip wird durch ein mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg abgestimmtes Qualitätssicherungskonzept gewahrt, in dem Strukturen, Verfahren und Qualitätsstandards für Juniorprofessuren und Tenure-Track-Professuren geregelt sind.

Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe konnte im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses drei zusätzliche Tenure-Track-Professuren einwerben.  Grundlage für diese Entscheidung waren das Konzept zur Akademischen Personalentwicklung (PDF) sowie das nachfolgend dokumentierte "Qualitätssicherungskonzept Tenure-Track-Professur".

Letzte Änderung: 17.03.2022
Für den Inhalt verantwortlich: stefan.woermann@ph-karlsruhe.de