Institut für Alltagskultur und Gesundheit
Am Institut für Alltagskultur und Gesundheit werden Lehrkräfte für den Sachunterricht in der Grundschule sowie für das Fach Alltagskultur, Ernährung, Soziales (AES) in der Sekundarstufe I ausgebildet. Im Fokus von Lehre und Forschung stehen alltagskulturelle Phänomene wie Ernährung, Bekleidung, Konsum und soziale Zusammenhänge, die den Alltag von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen prägen und auch im schulischen Kontext eine zentrale Rolle spielen.
Mit praxisnaher Forschung und Lehre entwickeln wir gemeinsam mit Studierenden, Schüler:innen und Lehrkräften Bildungsansätze, die im Alltag ansetzen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine reflektierte und verantwortungsbewusste Lebensführung eröffnen. So entstehen die Grundlagen für eine zukunftsorientierte, gerechte und nachhaltige Lebensgestaltung.
Forschung
Am Institut für Alltagskultur und Gesundheit werden alltagskulturelle Phänomene aus fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Perspektive – mit zentralen Schwerpunkten auf Gesundheit, Ernährung, Bekleidung, Konsum und Nachhaltigkeit interdisziplinär erforscht und damit aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen adressiert.
Unsere Forschung zielt darauf ab, gesellschaftliche Ungleichheiten sichtbar zu machen, Bildungspraxis zu reflektieren und Ansätze für eine gesundheitsförderliche, gerechte und nachhaltige Alltagskultur zu entwickeln – auch mit Blick auf ihre Umsetzung im schulischen Kontext.
Forschungsschwerpunkte
- Alltagsgestaltung in mediatisierten Lebenswelten
Wie prägen digitale Medien – von sozialen Netzwerken über Werbung bis hin zu Bildungsplattformen – unsere Entscheidungen im Alltag? Wir untersuchen, wie mediale Kommunikationsinhalte Ernährung, Konsum und Lebensführung beeinflussen und welche Konsequenzen sich daraus für Bildung, insbesondere für die schulische Verbraucherbildung, ergeben. - Sozioökonomische Ungleichheiten im Alltag: Haushalt, Konsum und Lebensführung
Soziale Ungleichheiten, Einkommensunterschiede und strukturelle Benachteiligungen prägen den Zugang zu gesunder Ernährung, nachhaltigem Konsum und selbstbestimmter Haushaltsführung. Unsere Forschung beleuchtet, wie sozioökonomische Rahmenbedingungen die Alltagsgestaltung und Lebensführung beeinflussen und welche Bedeutung Bildungsprozesse – insbesondere im Setting Schule – für mehr Chancengerechtigkeit haben können. - Geschlechterrollen im Alltag: Ernährung, Haushalt und die Aushandlung von Arbeit
Wie werden Geschlechterrollen in Familie und Bildung reproduziert – und wie können sie neu ausgehandelt werden? Wir erforschen wie sich Arbeitsteilung, Entscheidungsprozesse und Ernährungs- und Konsumpraktiken geschlechtsspezifisch gestalten. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Vielfalt von Lebens- und Familienformen.
Lehre
Das Fach Alltagskultur und Gesundheit kann im Lehramtsstudiengang Grundschule im Sachunterricht oder im Lehramtsstudiengang Sekundarstufe I studiert werden. Zudem bieten wir fachspezifische Veranstaltungen in den Bachelorstudiengängen Kindheitspädagogik und Sport-Gesundheit-Freizeitbildung an.
Unser Lehrangebot im Fach Alltagskultur und Gesundheit vermittelt Studierenden die Fähigkeit, ihr Handeln kritisch zu reflektieren, vernetzt zu denken und mehrperspektivisch, prozess- und problemorientiert zu handeln.
Dabei setzen wir auf eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit alltagskulturellen Themen – insbesondere in den Bereichen Ernährung und Bekleidung. In fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachpraktischen Veranstaltungen entwickeln Studierende die Grundlagen für eine zukunftsorientierte, gerechte und nachhaltige Lebensgestaltung.
Bachelor-Studiengänge
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Aktualisiert am 30. März 2026 von Kordula Manegold