Gute wissenschaftliche Praxis

Gute wissenschaft­liche Praxis ist eine unabdingbare Voraussetzung für Forschung in höchster Qualität, wie sie an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe durchgeführt wird. Im Folgenden werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, Ansprechpersonen und Gremien angeführt, die zu einer innovativen und integren Forschungskultur beitragen.

Grundsätze und wissenschaftliches Fehlverhalten

Die Grundsätze guter wissenschaft­licher Praxis sowie den Umgang mit wissenschaft­lichem Fehlverhalten an unserer Hochschule werden in der folgenden Satzung definiert. Diese basiert auf den nachfolgenden Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft.  Ergänzt wird dies durch den 2018 publizierten Europäischen Verhaltenskodex für Integrität in der Forschung.

Ombudspersonen

Die Ombudspersonen der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe beraten und unterstützen alle Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaft­ler bei Fragen zur wissenschaft­lichen Praxis. Die Ombudspersonen werden durch den Senat der Hochschule als unabhängiges Gremium ausgewählt.

Den Promovierenden stehen die Ombudspersonen als vertrauliche Ansprechpartner in Konfliktfällen zur Verfügung. Die Ombudspersonen verstehen sich dabei als neutrale Instanz, die im Streit- oder Konfliktfall im Zuge der Arbeit an der Dissertationsschrift vermittelt und berät.

Ethikkommission

Eine Stellungnahme einer Ethikkommission (das sogenannte Ethikvotum) wird oftmals von Drittmittelgebern  oder  Publikationsorganen verlangt, wenn Untersuchungen an Menschen, an von Menschen entnommenem Material oder mit identifizierbaren persönlichen Daten geplant sind. Das Ethikvotum ist eine Voraussetzung für eine finanzielle Förderung bzw. für die Publikation von Forschungsergebnissen.

Weitere Informationen zur Einholung eines Ethikvotums im Servicebereich

Doktorandenkonvent

Der Doktorandenkonvent ist nach dem  Landeshochschulgesetz (LHG) von Baden-Württemberg das hochschulinterne Vertretungsgremium für Doktorandinnen und Doktoranden. Er setzt sich aus den zur Promotion angenommenen Personen der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe zusammen. Der Doktorandenkonvent hat gegenüber den Fakultäten und weiteren Hochschulgremien eine beratende und empfehlende Funktion in allen Fragen und Entscheidungsprozessen, welche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Promotionsphase betreffen.

Mit der Einrichtung des Doktorandenkonvents ist ein wichtiger Schritt dahin getan, Doktorandinnen und Doktoranden an baden-württembergischen Hochschulen als eigenständige Statusgruppe anzuerkennen. Der Doktorandenkonvent ermöglicht es ihnen erstmals, ihre Positionen und spezifischen Bedürfnisse systematisch in hochschulische Entscheidungsprozesse einzubringen.

Wir haben den Doktorandenkonvent als zentrales, fakultätsübergreifendes Gremium eingerichtet, das sich sowohl mit fakultätsspezifischen als auch mit fakultätsübergreifenden Fragen beschäftigt.

Vorstand: Thomas Grunau und Marie Kiefer

Kontakt

 

Forschungskommission

Die Forschungskommission berät über Fragen der Forschungsförderung, begutachtet die Anträge auf hausinterne Forschungsmittel und LGFG-Stipendien und wählt jährlich die besten Abschlussarbeiten aus. Die Kommission besteht aus professoralen Vertretern der Fakultäten, der Gleichstellungsbeauftragten sowie der Prorektorin für Forschung und Nachwuchsförderung, die den Vorsitz innehat. Die Geschäftsführung ist im Forschungsreferat angesiedelt.

Letzte Änderung: 01.10.2019
Für den Inhalt verantwortlich: stefan.woermann@ph-karlsruhe.de