Mit einem Empfang hat die Pädagogische Hochschule Karlsruhe ihre neuen Gaststudierenden begrüßt. Sie kommen im Rahmen des Programms Erasmus+ sowie von Partnerhochschulen. Foto: Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Erasmus+ Programm

Unsere Hochschule nimmt am Erasmus+ Programm der Europäischen Kommission teil und fördert die Auslandsmobilität von Studierenden, Lehrenden und Hochschulpersonal. Zusätzlich zur Mobilität mit Programmländern (Länder der EU sowie des Erasmus+ Programms), haben wir auch bereits mehrere Projektanträge in der Programmlinie "Mobilität mit Partnerländern" (KA107), der internationalen Mobilität im Erasmus Programm, erfolgreich beantragt. 

Erasmus+ - Was ist das?

Erasmus+ ist das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport für den Zeitraum 2021 bis 2027. Aufbauend auf dem Erfolg des Programms im Zeitraum 2014 bis 2020 bemüht Erasmus+ sich verstärkt, vermehrt Möglichkeiten für eine höhere Zahl von Teilnehmenden und ein breiteres Spektrum von Organisationen bereitzustellen. Dabei richtet sich der Fokus darauf, einen Beitrag zu inklusiveren und kohärenteren, ökologischeren und für das digitale Zeitalter gerüsteten Gesellschaften zu leisten. 

  • Leitaktion 1 - Lernmobilität von Einzelpersonen,
  • Leitaktion 2 - Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Institutionen,
  • Leitaktion 3 - Unterstützung der Politikentwicklung und der politischen Zusammenarbeit.

Die Umsetzung von Erasmus+ wird sowohl dezentral durch nationale Agenturen als auch zentral durch die Exekutivagentur der Europäischen Kommission organisiert. Im Bereich der Hochschulbildung in Deutschland nimmt die NA DAAD im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Aufgaben einer Nationalen Agentur (NA) für Erasmus+ wahr.

Das übergeordnete Ziel des Programms besteht darin, durch lebenslanges Lernen die bildungsbezogene, berufliche und persönliche Entwicklung der Menschen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport in Europa und darüber hinaus zu unterstützen und so zu

  • nachhaltigem Wachstum,
  • hochwertigen Arbeitsplätzen und
  • sozialem Zusammenhalt,
  • zur Innovationsförderung sowie
  • Stärkung der europäischen Identität und des aktiven Bürgersinns

beizutragen. Das Programm ist damit ein wichtiges Instrument zur Schaffung eines europäischen Bildungsraums, zur Förderung der strategischen europäischen Zusammenarbeit in der allgemeinen und beruflichen Bildung und ihren zugrunde liegenden sektorspezifischen Zielsetzungen, zur Intensivierung der jugendpolitischen Zusammenarbeit im Rahmen der Jugendstrategie der Union 2019 bis 2027 und zur Entwicklung der europäischen Dimension des Sports.

Im Erasmus+ Programm können Kooperationen mit folgenden Ländern gefördert werden:

  • EU Staaten: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern.
  • Weitere europäische Länder: Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien und die Türkei.

Hinweis: Ein Aufenthalt im Land des eigenen Hauptwohnsitzes ist nicht förderfähig.

Was ist neu 2021 bis 2027?

Mit dem Thema „Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels“ möchte auch Erasmus+ die Geförderten und Institutionen für Klimawandel und Umweltschutz sowie insbesondere für den ökologischen Fußabdruck, den Teilnehmende durch Mobilität erzeugen, sensibilisieren. Ein Top-up von 50,00 Euro sowie die Berücksichtigung von bis zu 4 Reisetagen für die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel sollen die klassische  Studierendenmobilität unterstützen. Reisekostenpauschalen für alle Mobilitäten sind bei "grünem Reisen" erhöht.

Um den Zugang von Studierenden und Personal zur Mobilität im Einklang mit den Grundsätzen der Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) so einfach wie möglich zu gestalten, müssen die Hochschuleinrichtungen einen gleichen und gleichberechtigten Zugang und Chancengleichheit für derzeitige und potenzielle Teilnehmende aus allen Verhältnissen gewährleisten. Dies bedeutet, dass Teilnehmende mit geringeren Chancen einbezogen werden, etwa Teilnehmende mit körperlichen, psychischen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Studierende mit Kindern, Studierende, die erwerbstätig oder Berufssportler sind, und Studierende aus allen in der Mobilität unterrepräsentierten Studienfächern. Die Festlegung interner Auswahlverfahren, die der Gleichberechtigung und Inklusion Rechnung tragen und die Leistungen und Beweggründe der Bewerbenden ganzheitlich bewerten, ist für die Einhaltung dieses Grundsatzes von wesentlicher Bedeutung.

Im Einklang mit den Grundsätzen der Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) sollten Hochschuleinrichtungen eine digitale Verwaltung der Studierendenmobilität gemäß den technischen Standards der Initiative für einen europäischen Studierendenausweis umsetzen. Dies bedeutet, dass die an dem Programm teilnehmenden Hochschuleinrichtungen sich dem Netzwerk „Erasmus Without Paper“ anschließen müssen, um Mobilitätsdaten auszutauschen und Online-Lernvereinbarungen und digitale interinstitutionelle Vereinbarungen zu verwalten, sobald diese Funktionen für die verschiedenen Mobilitätsaktivitäten zwischen Programmländern und aus den Programmländern in Richtung der Partnerländer einsatzbereit sind.

Hierbei handelt es sich um kurze, intensive Programme, bei denen innovative Lern- und Lehrmethoden, einschließlich der Online-Zusammenarbeit, eingesetzt werden. Die Programme können herausforderungsorientiertes Lernen umfassen, bei dem transnationale und transdisziplinäre Teams gemeinsam Herausforderungen angehen, beispielsweise im Zusammenhang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung oder anderen gesellschaftlichen Herausforderungen, die von Regionen, Städten oder Unternehmen aufgezeigt werden. Das Programm sollte im Vergleich zu bestehenden Kursen oder Schulungen, die von den teilnehmenden Hochschuleinrichtungen angeboten werden, einen Mehrwert bieten und kann mehrjährig sein. Gemischte Intensivprogramme ermöglichen neue und flexiblere Mobilitätsformate, die die physische Mobilität mit einer virtuellen Komponente kombinieren, und sollen dadurch alle Arten von Studierenden aus allen Verhältnissen, Studienfächern und Studienzyklen erreichen.

Gruppen von Hochschuleinrichtungen haben die Möglichkeit, kurze gemischte Intensivprogramme mit Lern-, Lehr- und Schulungskomponenten für Studierende und Personal zu organisieren. Im Rahmen dieser gemischten Intensivprogramme absolvieren Gruppen von Studierenden oder Angehörigen des Personals eine kurze physische Mobilitätsphase im Ausland, kombiniert mit einer obligatorischen virtuellen Komponentek, die eine gemeinsame Online- Lernerfahrung und Teamarbeit ermöglicht. Die virtuelle Komponente muss die Lernenden online zusammenbringen, um gemeinsam und gleichzeitig an spezifischen Aufgaben zu arbeiten, die in das gemischte Intensivprogramm integriert sind und auf die allgemeinen Lernergebnisse angerechnet werden.

Ein gemischtes Intensivprogramm muss von mindestens drei Hochschuleinrichtungen entwickelt und durchgeführt werden, die über eine Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) verfügen und in mindestens drei Programmländern ansässig sind.
Darüber hinaus kann jede andere Hochschuleinrichtung oder Organisation mit Sitz in einem Programmland teilnehmen.

Weitere, detaillierte Informationen erhalten Sie auf der Webseite der NA DAAD. Bei Interesse melden Sie sich bitte unbedingt beim Akademischen Auslandsamt .

Studierendenmobilität (SM)

Studierende können für ein Auslandsstudium sowie für ein Auslandspraktikum mit Erasmus+ gefördert werden. Pro Studienzyklus können Studierende bis zu 12 Monate mit Erasmus+ finanziell unterstützt werden. Die Kombination von mehreren Aufenthalten ist möglich.

... zu Studienzwecken (SMS)

Hierbei handelt es sich um eine Studienphase an einer Partnerhochschule im Ausland. Der Auslandsstudienaufenthalt muss Teil des Studienprogramms des Studierenden im Hinblick auf einen Abschluss in einem beliebigen Studienzyklus sein.

Studierende aller Studiengänge sowie Doktoranden, die regulär an unserer Hochschule (PHKA)  immatrikuliert sind.

2 Monate (oder ein akademisches Semester oder Trimester) bis 12 Monate. Dies kann, sofern vorgesehen, eine zusätzliche Praktikumsphase umfassen und je nach Kontext auf unterschiedliche Weise organisiert werden, d. h. die Aktivitäten können nacheinander oder gleichzeitig stattfinden. Für kombinierte Aufenthalte gelten die Finanzierungsregeln und die Mindestzeiträume für Mobilitätsphasen zu Studienzwecken.

Doktorandenmobilität möglich auch nur  5- 30 Tage

Die finanzielle Förderung von Erasmus-Mobilitäten zu Studienzweclem orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern. Es gelten einheitliche monatliche Förderraten sowie ggf. Top-ups für Studierende mit geringeren Chancen sowie nachhaltiges Reisen.
Die aktuellen Fördersätze finden Sie auf der Webseite der NA DAAD.

... zu Praktikumszwecken

Sie können ein Praktikum in einem Unternehmen, einer Forschungseinrichtung, einem Labor, einer Organisation oder an einem anderen relevanten Arbeitsplatz im Ausland absolvieren. Auslandspraktika werden für Studierende in allen Studienzyklen und für junge Hochschulabsolvierende gefördert. Dies gilt auch für Unterrichtspraktika von Lehramtsstudierenden und Forschungsassistenzpraktika von Studierenden und Doktoranden in allen einschlägigen Forschungseinrichtungen. Die Praktika sollten nach Möglichkeit fester Bestandteil des Studienprogramms der Studierenden sein.

Studierende aller Studiengänge sowie Doktoranden, die regulär an unserer Hochschule (PHKA) immatrikuliert sind.

Absolvierende, die ihr Hochschulstudium erst vor Kurzem abgeschlossen haben, können eine Mobilitätsphase zu Praktikumszwecken absolvieren. Junge Hochschulabsolvierende müssen von ihrer jeweiligen Hochschuleinrichtung während ihres letzten Studienjahres ausgewählt worden sein und ihr Auslandspraktikum innerhalb eines Jahres nach Beendigung ihres Studiums durchführen und abschließen.

2 Monate (60 Kalendertage) bis 12 Monate

Doktorandenmobilität: 5 bis 30 Tage

Die finanzielle Förderung von Erasmus-Mobilitäten zu Praktikumszwecken orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern. Es gelten einheitliche monatliche Förderraten, das Prakitkums Top-up sowie gegebenenfalls weitere Top-ups für Studierende mit geringeren Chancen sowie nachhaltiges Reisen. Die aktuellen Fördersätze finden Sie auf der Webseite der NA DAAD.

"Gemischte Mobilität" - Neuerung in der Programmgeneration 2021 bis 2027

Alle Studierenden, insbesondere diejenigen, die nicht in der Lage sind, an einer langfristigen physischen Mobilitätsaktivität zu Studien- oder Praktikumszwecken teilzunehmen, können eine kürzere physische Mobilität mit einer virtuellen Komponente kombinieren. Darüber hinaus können alle Studierenden an gemischten Intensivprogrammen teilnehmen. In diesen Fällen muss die physische Mobilitätsaktivität zwischen 5 Tagen und 30 Tagen dauern und mit einer obligatorischen virtuellen Komponente kombiniert werden, die eine gemeinsame Online Lernerfahrung und Teamarbeit ermöglicht. Für eine gemischte Mobilität zu Studienzwecken müssen mindestens 3 ECTS-Leistungspunkte vergeben werden.

Diese Option wird noch nicht an allen Partnereinrichtungen angeboten. Bei Interesse fragen Sie bitte mit viel Vorlaufzeit beim Auslandsamt an.

Personalmobilität (ST)

Personalmobilität muss in einem Programmland oder Partnerland stattfinden, dass nicht das Land der entsendenden Hochschule und nicht das Hauptwohnsitzland der betreffenden Person ist.

...zu Lehrzwecken (STA)

Unser Hochschulpersonal kann an aufnehmende Erasmus Partnerhochschulen eine Mobilität zu Lehrzwecken durchführen (Outgoing-Mobilität). Ebenso kann Personal einer sonstigen in einem anderen Programmland ansässigen Einrichtung (Incoming-Mobilität), die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist, zu Lehrzwecken an unsere Hochschule eingeladen werden.

Folgender Personenkreis kann im Bereich STA gefördert werden:

  • Dozierende, die in eine vertraglichen Verhältnis zu unserer Hochschule stehen,
  • Dozierende ohne Dotierung,
  • Lehrbeauftragte,
  • Emeritierte ProfessInnen und Lehrende im Ruhestand,
  • Wissenschaftliche Mitarbeitende und
  • Unternehmenspersonal aus dem Ausland (Incoming-Mobilität).

Lehrveranstaltungen können in verschiedenen Formen stattfinden: Als Seminare, Vorlesungen, Vorträge, Tutorien, Betreuung von Doktoranden und Doktorandinnen, Teilnahme an Rigorosa etc. Wichtig ist, das die Lehrkraft physisch anwesend ist (das schließt Online-Veranstaltungen aus.).
Ein Lehraufenthalt muss mindestens acht Unterrichtsstunden in der Woche (oder in einem kürzeren Aufenthaltszeitraum) umfassen. Wenn die Mobilität länger als eine Woche dauert, sollte die Mindestanzahl der Unterrichtsstunden für eine unvollständige Woche proportional zur Dauer der betreffenden unvollständigen Woche berechnet werden. Es gelten folgende Ausnahmen:

  1. Es gibt keine Mindestanzahl von Unterrichtsstunden für eingeladenes Personal aus Unternehmen.
  2. Wird während eines einzelnen Auslandsaufenthalts die Lehrtätigkeit mit einer Schulungsaktivität kombiniert, reduziert sich die Mindestzahl der Unterrichtsstunden in der Woche (oder in einem kürzeren Aufenthaltszeitraum) auf vier Stunden.

Die finanzielle Förderung von Erasmus-Mobilitäten zu Unterrichtszwecken orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern ("Programmländer"). Es gelten einheitliche Tagessätze sowie Fahrtkostensätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen. Solch eine Erasmus+ Förderung ist im Umfang von 2 bis 60 aufeinander folgenden Tagen möglich. Die aktuellen Fördersätze finden Sie auf der Webseite der NA DAAD.

  • verbesserte Kompetenzen im eigenen Tätigkeitsbereich,
  • besseres Verständnis für globale Methoden, Strategien und Strukturen,
  • verbesserte Fähigkeit, Modernisierung und internationale Öffnung der eigenen Bildungseinrichtung voran zu treiben,
  • gewachsenes Verständnis für Verbindungen zwischen formaler und nicht-formaler Bildung und dem Arbeitsmarkt,
  • gesteigerte Qualität der Arbeit und der Aktivitäten für Studierende,
  • verbessertes Verständnis und Ansprechbarkeit bezüglich sozialer, sprachlicher und kultureller Diversität,
  • gesteigerte Fähigkeit, die Bedürfnisse von benachteiligten Personen anzusprechen,
  • Unterstützung und Förderung von Mobilität von Studierenden,
  • verbesserte Karriereaussichten,
  • verbesserte Fremdsprachenkenntnisse und
  • gesteigerte Motivation und Zufriedenheit in der alltäglichen Arbeit.

...zu Fort- und Weiterbildungszwecken (STT)

Hochschulpersonal kann in der beruflichen Entwicklung gefördert werden – durch Fortbildungsmaßnahmen im Ausland (keine Konferenzen) und durch Job Shadowing/Hospitationen/Fortbildungen an einer Partnerhochschule oder bei einer entsprechenden Einrichtung im Ausland.

  • Hochschulpersonal (alle Bereiche: Bibliothek, Fakultäten, Finanzen, International Office, Personal, Öffentlichkeitsarbeit...),
  • Dozierende, die in einem vertraglichen Verhältnis zur entsendenden Hochschule stehen,
  • Dozierende ohne Dotierung,
  • Lehrbeauftragte,
  • Emeritierte ProfessorInnen und Lehrende im Ruhestand,
  • Wissenschaftliche Mitarbeitende und
  • Auszubildende.

Zu Fort- und Weiterbildungszwecken können Mitarbeitende einer deutschen Hochschule mit ECHE an eine Hochschule mit ECHE oder eine sonstige in einem anderen Programmland ansässige Einrichtung, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist, entsendet werden.

Mögliche Aktivitäten im Rahmen von Personalmobilität sind

  • Weiterbildung im Ausland,
  • Sprachkurse im Ausland,
  • Job Shadowing/Hospitation,
  • Monitoring von Erasmus+ Projekten,
  • Monitoring-Aktivitäten im Zusammenhang von Erasmus+ Mobilitätsprojekten,
  • Teilnahme an einer Staff Training Week oder
  • Teilnahme Tutorien/Seminare/Workshops.

Die finanzielle Förderung von Erasmus-Mobilitäten zu Fort- und Weiterbildungszwecken orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern ("Programmländer"). Es gelten einheitliche Tagessätze sowie Fahrtkostensätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen. Solch eine Erasmus+ Förderung ist im Umfang von 2 bis 60 aufeinander folgenden Tagen möglich. Die aktuellen Fördersätze finden Sie auf der Webseite der NA DAAD.

Diese Aktivität fördert die berufliche Entwicklung von Hochschullehrenden und anderem Hochschulpersonal durch Fortbildungsmaßnahmen im Ausland (außer Forschungsvorhaben mit direktem Forschungsbezug und Konferenzen) und durch Hospitationen an einer Partnerhochschule oder bei entsprechenden Einrichtungen im Ausland.

Erasmus+ Mobilität mit Partnerländern KA 107

Unsere Hochschule konnte bereits mehrere Erasmus+ Projekte für internationale Mobilität mit Partnerhochschulen erfolgreich durchführen. Dieses Mobilitätsprogramm ermöglicht es unserer Hochschule, akdemischen Austausch und Zusammenarbeit mit Partneruniversitäten der ganzen Welt auszubauen und zu intensivieren.

Dozierende, die Interesse daran haben, existierende Hochschulpartnerschaften außerhalb Europas bzw. außerhalb der Erasmus Programmländer auszubauen, können sich an das Akademische Auslandsamt wenden. Das Akademische Auslandsamt betreut und koordiniert Projektanträge und ist hinterher für die organisatorische und administrative Umsetzung des Mobilitätsprojekts zuständig.

Bisherige Projekte

August 2020 bis Juli 2023

Projektpartner: Savannakhet University
Intensivierung des Austauschs unter dem Projekttitel: "Education for Sustainable Development and Global Citizenship".

Folgenden Mobilitäten können mit dem Projekt gefördert werden:

SMS - Outgoing Studierende nur auf Doktorandenniveau
STA
STT

Involvierte Institute:

Institut für Mehrsprachigkeit, Fach Englisch (Projektleitung Prof. Dr. Isabel Martin)
Institut für Biologie und Schulgartenentwicklung
Institut für Informatik und digitale Bildung
Institut für Physik und Technische Bildung

Projektpartner: Kharkiv University of Humanities
Intensivierung des Austauschs und der Zusammenarbeit.

Folgenden Mobilitäten können mit dem Projekt gefördert werden:

SMS
STA
STT

Involvierte Institute:

Institut für Ökonomie und ihre Didaktik (Projektleitung Prof. Dr. Claudia Wiepcke)

Projektziele: Durch die Mobilitäten stärken beide Hochschulen ihre Vernetzung und den wechselseitigen Wissensaustauch entsprechend ihrer Internationalisierungsstrategie: Zum einen werden Studierende mit arbeitsmarkt- und berufsrelevanten Kompetenzen ausgestattet, damit sie an Prozessen in der sich immer wieder wandelnden Gesellschaft positiv mitwirken können. Zum anderen tragen sie dazu bei, Weiterentwicklungsprozesse in der Lehre sowie in der Verwaltung anzustoßen. Der Austausch von Dozierenden und Studierenden schafft generell über die beteiligten Hochschulen hinaus vielfältige Anknüpfungspunkte für deutsch-ukrainische Geschäfts- und Kulturkontakte und könnte langfristig zu einer stärkeren Vernetzung zum Beispiel zwischen den beiden beteiligten Regionen führen.

August 2019 bis Juli 2022

Projektpartner: Kibbutzim College, Tel Aviv

Intensivierung des Austauschs und der Zusammenarbeit.

Folgenden Mobilitäten können mit dem Projekt gefördert werden:

SMS
STA
STT

Involvierte Institute:

Institut für Mehrsprachigkeit, Fach Englisch
Institut für Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaften
Institut für Bewerbungserziehung und Sport
Institut für Bildungswissenschaftliche Forschungsmethoden
Institut für deutsche Sprache und Literatur
Institut für Evangelische Theologie
Institut für Mathematik
Institut für Transdisziplinäre Sozialwissenschaften, Fach Geschichte

August 2018 bis Juli 2021

Projektpartner: Savannakhet University

Intensivierung des Austauschs unter dem Projekttitel: "Bi-directional teaching and learning"

Folgenden Mobilitäten können mit dem Projekt gefördert werden:

SMS - Outgoing Studierende nur auf Doktorandenniveau
STA
STT

Involvierte Institute:

Institut für Mehrsprachigkeit, Fach Englisch (Projektleitung Prof. Dr. Isabel Martin)
Institut für Biologie und Schulgartenentwicklung
Institut für Informatik und digitale Bildung
Institut für Physik und Technische Bildung

Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt konnten 12 Personen, darunter Studierende und Dozierende, gefördert werden und einen Aufenthalt an der jeweiligen Gasthochschule durchführen.
Aufgrund der Corona Pandemie war ein weiterer physischer Austausch nicht möglich. 

Juni 2016 bis Juli 2018

Projektpartner: Kibbutzim College, Tel Aviv

Intensivierung des Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen Dozierenden. In diesem ersten Projekt fand ausschließlich ST Mobilität statt. Dadurch konnten sich Dozierende der beiden Hochschule besser kennenlernen, austauschen und der Grundstein für eine langfristige, sich immer weiter ausdehnende Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen wurde gelegt.

Das Projekt zielte auf eine fundierte und nachhaltige Kooperation im Bereich der Lehrerbildung zwischen einer Hochschule in Israel und einer Hochschule in Deutschland ab, dem Kibbutzim College of Education, Technology and the Arts Tel Aviv und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Gefördert wurden neben Lehrendenmobilität im Bereich der Lehre (‚teaching‘) auch Mobilitäten im Bereich Fort- und Weiterbildung (‚training‘). Mit der Initiative wurde eine verstärkte und intensivere Kooperation zwischen den beiden Hochschulen, den beteiligten Instituten sowie deren Mitarbeitenden angestrebt. Zudem sollte die Unterzeichnung eines offiziellen Abkommens erreicht werden, um Studierendenmobilität, gemeinsame Forschungsvorhaben oder Konferenzen zu ermöglichen. Um die Kooperation nachhaltig zu gestalten, fokussierte das Vorhaben zunächst auf einen ausgewählten Teilbereich der Angewandten Linguistik und Fremdsprachendidaktik. Hier wurde im Rahmen des Projektes und insbesondere währende der geförderten Mobilitäten ein gemeinsames Online-Lehr- und Seminarformat (‚Telecollaboration‘) entwickelt und durchgeführt, welches im Herbst 2018 bereits in die 4. Runde gehen wird. Als Ergebnis der Mobilitäten wurde jedoch nicht nur ein onlinebasiertes, gemeinsames Seminarkonzept qualitativ weiterentwickelt und an den beiden beteiligen Hochschulen mit deutschen und israelischen Studierenden erfolgreich durchgeführt. Es sind darüber hinaus mehrere gemeinsame Publikationen der geförderten Teilnehmenden entstanden und die Ergebnisse konnten in zwei größere Erasmus+ KA2 Projekte überführt werden. Während der durchgeführten Mobilitäten wurde überdies die Weiterentwicklung der Kooperation zwischen den beiden beteiligten Hochschulen diskutiert und mit interessierten Hochschulangehörigen aus anderen Fachbereichen besprochen. Als ein erstes positives Beispiel ist hier das Fach Geschichte zu nennen, in dem bereits erste Schritte für eine Zusammenarbeit entstanden sind.

Erasmus Hochschulpolitik und Charta

Für die Teilnahme am Erasmus+ Programm hat unsere Hochschule eine Erklärung zur Erasmus Hochschulpolitik erstellt und die Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) unterzeichnet. Damit haben wir uns dazu verpflichtet, die dort aufgestellten Grundsätze während der kompletten Programmdurchführung einzuhalten.

Haftungsklausel: „Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben."

Letzte Änderung: 31.05.2022
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