Dr. des. Sonja-Maria Welsch

Institut für Musik
Sprechzeiten
zur Zeit beurlaubt.
Zu meiner Person

Studium der Fächer Musik (Hauptfach: Violine) und Germanistik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Nach dem 1. Staatsexamen 2008 Stipendiatin des Deutschen Historischen Instituts in Rom. 2008-2009 Mitarbeiterin des DFG-geförderten Projekts Die Opernbestände der Bibliotheken römischer Fürstenhäuser: Erschließung und Auswertung am DHI in Rom (Zusammenarbeit mit der RISM-Zentrale Frankfurt/Main). 2009-2012 Stipendiatin des Cusanuswerks/Bischöfliche Studienstiftung mit Forschungsaufenthalten in Rom, Mailand und Paris. Von 2012-2013 Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Institut der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie von 2012-2015 Lehrbeauftragte für Musikwissenschaft ebendort. 2013-2015 Referendariat für das Lehramt an Gymnasien (Studienseminar Saarbrücken, 2. Staatsexamen 2015) sowie Schultätigkeit (Theodor-Heuss-Gymnasium Sulzbach).

Seit Oktober 2015 Mitarbeiterin für Musikpädagogik, Musikdidaktik und Musikwissenschaft am Institut für Musik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. 2016-18 Leiterin der Hochschul-Forschungsprojekte Sparkling Ears for Opera und Sparkling Ears for Modern and Contemporary Music (Musikdidaktik/Musiksoziologie). 2018 Promotion zum Dr. phil. an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a. M. mit der Dissertation Kunstideologie und musikalischer Realismus in den Opern Loreley und La Wally von Alfredo Catalani (summa cum laude).

2019 Forschungen in Italien und Frankreich für das Habilitationsprojekt Der Staat als Mäzen: Zeitgenössische Musik in Italien, Frankreich und Westdeutschland (1965–1990). 2020/21 Mutterschutz und Elternzeit.

Seit dem Studium außerdem musikpraktische Tätigkeit mit Konzerten im In-und Ausland, u. a. als Dirigentin des Kammersinfonieorchesters Darmstadt (2005-2007) und Gründungsmitglied eines Streichquartetts mit Musikern des RAI in Rom (2008-2012).

Forschungsgebiete und Interessen

Musikwissenschaft:

  • Transnationale Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Operngeschichte des 19. Jahrhunderts
  • Zeitgenössische Musik nach 1945

Musikdidaktik/Musiksoziologie:

  • Rezeptionsforschung (Sparklings Ears-Forschungsprojekte)
  • Vermittlung von Oper und Zeitgenössischer Musik
  • Methode des Forschenden Lernens für musikästhetische Fragestellungen
  • Milieustudien zu musikrelevanten Fragestellungen (Pierre Bourdieu)
Ausgewählte Forschungsprojekte

Seit 2019: Der Staat als Mäzen: Zeitgenössische Musik in Italien, Frankreich und Westdeutschland (1965–1990) (Habilitationsprojekt)

Das Projekt untersucht den Einfluss staatlicher Institutionen auf die Produktion zeitgenössischer Kunstmusik in Italien, Frankreich und Westdeutschland sowie deren transnationale Bezüge im Zeitraum von Mitte der 1960er Jahre bis zum Anfang der 1990er Jahre.

2017-18: Sparkling Ears for Modern and Contemporary Music (Hochschulforschungsprojekt)

Das Forschungsprojekt Sparkling Ears for Modern and Contemporary Music – Karlsruher Wege des nachhaltigen Musikhörens untersuchte erstmals die Rezeption und das Hören der Lehramtsstudierenden des Faches Musik in Bezug auf die ernste Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.

Veröffentlichung: Sparkling Ears for Modern and Contemporary Music – Eine Untersuchung zur Hörsozialisation Musikstudierender, in: Claudia Breitfeld et. al. (Hg.): Verwandte Disziplinen. Renaissance einer Wechselbeziehung zwischen Musikpädagogik und Musikwissenschaft, Laaber 2021, 13 S. (i. D.).

2016-17: Sparkling Ears for Opera (Hochschulforschungsprojekt)

Im Rahmen des Forschungsprojektes Sparkling Ears for Opera konnte in zwei eigenständigen Umfragen gezeigt werden, dass der (Erst-)Zugang zur Oper, welcher die lebenslange Rezeptionspraxis von Opern und Opernmusik formt, einerseits immer noch an soziale Determinanten, wie beispielsweise der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Milieu, gebunden ist, andererseits aber ebenfalls stark von der frühen schulischen Vermittlung beeinflusst wird.

Veröffentlichung: Sparkling Ears for Opera - Neue Wege des nachhaltigen Musikerlebens. Ein Forschungsprojekt der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, in: Ute Jung-Kaiser/Katharina Schilling-Sandvoss (Hg.): Symposiumsbericht »Wie lerne ich hören, wozu und warum? Zur Erprobungsphase des Forschungsprojekts Sparkling Ears« (=Beitragsarchiv des Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«, hg. von Gabriele
Buschmeier und Klaus Pietschmann), online-Quelle: https://schott-campus.com/sparkling-ears-for-opera/, Mainz 2019, 15 S.

Ausgewählte Publikationen

Monographien:

  • Kunstideologie und musikalischer Realismus in den Opern Loreley und La Wally von Alfredo Catalani, Perspektiven der Opernforschung, hg. von Jürgen Maehder und Thomas Betzwieser, Frankfurt a. M. 2021 [i. V.].

Artikel:

  • Sparkling Ears for Modern and Contemporary Music – Eine Untersuchung zur Hörsozialisation Musikstudierender, in: Claudia Breitfeld et. al. (Hg.): Verwandte Disziplinen. Renaissance einer Wechselbeziehung zwischen Musikpädagogik und Musikwissenschaft, Laaber 2021, 13 S. (i. D.).
  • Sparkling Ears for Opera - Neue Wege des nachhaltigen Musikerlebens. Ein Forschungsprojekt der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, in: Ute Jung-Kaiser/Katharina Schilling-Sandvoss (Hg.): Symposiumsbericht »Wie lerne ich hören, wozu und warum? Zur Erprobungsphase des Forschungsprojekts Sparkling Ears« (=Beitragsarchiv des Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«, hg. von Gabriele Buschmeier und Klaus Pietschmann), online-Quelle: https://schott-campus.com/sparkling-ears-for-opera/, Mainz 2019, 15 S.
  • „Esercitiamoci alla sinfonia … per poter affrontare il melodramma.“ Eine Studie zum symphonischen Oeuvre von Alfredo Catalani, in: Johannes Volker Schmidt/Ralf-Olivier Schwarz (Hg.): Fluchtpunkt Italien, Hildesheim [u. a.] 2015, S. 165–187.
  • Eine ernste Bohème? Komik und musikalischer Humor in der Blütezeit der opera italiana (1860-1890), in: Ute Jung-Kaiser/Stephan Diedrich (Hg.): Humor als ästhetische Distanz? (15. Internationaler Kongress der Gesellschaft für Musikforschung Göttingen 2012), Symposia Band 1, Göttingen 2015, S. 181–202.
Letzte Änderung: 22.06.2021
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