Digital Assessment – Digitales, kompetenzorientiertes Prüfen an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

DiAs

Ziel des Projektvorhabens DiAs ist es, innovative Prüfungsformate neu zu entwickeln und nachhaltig auf allen Ebenen der Hochschulstrukturen zu implementieren.

Die pandemiebedingte ad-hoc Umstellung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen auf digitale Formate ist eine große Herausforderung im Bildungsbereich. Dabei nehmen Prüfungen eine zentrale Rolle ein, denn sie entscheiden über die weitere Bildungsbiographie von Studierenden. Kompetenzorientiertes Prüfen im Sinne des Constructive Alignments erfordert eine präzise Passung der Prüfungsformate und -aufgaben mit den angestrebten Lernergebnissen. Hauptaugenmerk liegt daher darauf, mit Hilfe digitaler Technologien innovative Prüfungsformate zu etablieren, die über den bisherigen Standard textbasierter Prüfungen hinausgehen. Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen sind:

  1. Qualitätssicherung bereits vorhandener digitaler Prüfungen,
  2. Rahmenbedingungen und Supportstrukturen optimieren und stärken,
  3. kompetenzorientierte und innovative Prüfungen entwickeln und verstetigen.

Diese Prüfungsformen sollen für möglichst alle Fachbereiche – aber insbesondere auch auf andere Hochschulen – generalisierbar und in die Praxis übertragbar sein.

Digitales Prüfen auf dem Prüfstand

Digitales Prüfen auf dem Prüfstand: Dr. Nadine Schlomske-Bodenstein über das Projekt DiAs am Jungen Kulturkanal 

Projektstruktur

36Monate Projektlaufzeit
1,4Millionen Euro Fördersumme
3Arbeitspakete

Projektorganisation

Arbeitspaket 1: Bestandsaufnahme und Qualitätssicherung

Es wird ein Evaluationsinstrument entwickelt, um die Qualität digitaler Prüfungsformen und –aufgaben zu bestimmen. Dieses fokussiert zum Beispiel, inwiefern den Studierenden die angestrebten Lernergebnisse im Vorfeld bekannt waren sowie die Eindeutigkeit der formulierten Prüfungsfragen. Außerdem erfasst es die Akzeptanz der durchgeführten digitalen Prüfungen bei den Studierenden, um weitere Prüfungen stetig zu optimieren. Das Evaluationsinstrument ist an verschiedenen Prüfungen erprobt (pilotiert) und gegebenenfalls optimiert.

Arbeitspaket 2: Rahmenbedingungen optimieren und Supportstruktur stärken

Es werden hochschulrechtliche Aspekte für das digitale Prüfen abgeklärt und auf struktureller Ebene in den Prüfungsordnungen verankert. Zudem werden datenschutzrelevante Voraussetzungen beim digitalen Prüfen bestimmt und ein Supportangebot für Lehrende etabliert beziehungsweise Datenschutzrichtlinien allen Lehrenden und Studierenden transparent gemacht. Darüber hinaus finden Beratungen mit den Fächern zu technischen Voraussetzungen und Strukturen, die für die Studierenden und Lehrenden notwendig sind, statt.

Arbeitspaket 3: Entwicklung und Verstetigung innovativer Ansätze

Es werden Innovative Prüfungsformate und -aufgaben entwickelt und evaluiert, die entlang von "Constructive Alignment" die angestrebten Lernergebnisse abprüfen. Dazu werden innovative, digitale Prüfungsformen und -aufgaben auf der Lernplattform Innovation Space implementiert.

Projektbeteiligte

Leitung

Projektleitung

Prüfungsamt

Geistes- und Humanwissenschaft

Natur- und Sozialwissenschaft

Professorin für Geographie
Sprechstunden (Anmeldung über Stud.IP)
in der VL-Zeit: Mittwoch 10.00 - 11.30 Uhr,
Online als BBB-Meeting in der Stud.IP Veranstaltung Sprechstunde oder Präsenz
in der VL-freien Zeit: Siehe Ankündigung in Stud.IP

Zentrum für Informations­technologie

Letzte Änderung: 02.12.2021
Für den Inhalt verantwortlich: bernhard.standl@ph-karlsruhe.de