
Tagung „Perspektiven und unterrichtspraktische Erkundungen einer interreligiösen Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (irBNE)
Im Rahmen (und mit den Initiatoren) des Erasmus+‑Projekts „Religionen. Umweltbildung. Frieden. Umweltethik als Fokus interreligiöser Kooperation in der Ausbildung von Lehrkräften“ organisieren das Institut für Islamische Theologie und Religionspädagogik und das Institut für Katholische Theologie der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe am 12.05.2026 eine Tagung zum innovativen Ansatz einer interreligiösen Bildung für nachhaltige Entwicklung (irBNE)
Zielsetzung und Bedarf
Ziel der Tagung ist es, Perspektiven aus Theologie, Religionspädagogik, Bildungs–wissenschaften und schulischer Praxis zusammenzuführen und zu fragen, welchen Beitrag religiöse Traditionen wie auch interreligiöse Lernprozesse zur ökologischen und sozialen Transformation der Bildung für Nachhaltigkeit (BNE) leisten können.
Angesichts globaler Krisen gewinnt BNE zunehmend an Bedeutung – zumal auch die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in nationalen Bildungsplänen umzusetzen sind. Gerade der Religionsunterricht muss BNE stärker einbinden, um relevant zu bleiben und seine Schülerinnen und Schüler bei drängenden Fragen ihrer Generation zu begleiten. Der bekenntnisorientierte Religionsunterricht der verschiedenen Religionen und Konfessionen an deutschen Schulen kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten: Er zeigt Schülerinnen und Schülern, dass unterschiedliche religiöse Traditionen gemeinsame ethische Werte und Verantwortung für die Schöpfung teilen, ohne dass die eigene Identität relativiert wird. Damit stellt sich die Frage nach den Potenzialen religiöser Deutungen, ethischer Konzepte und spiritueller Praktiken. Wir gehen davon aus, dass eine religiöse BNE durch interreligiöse Perspektiven (irBNE) konstruktive und ermutigende Impulse in Bildungsprozesse einbringen kann, auf die unsere Gesellschaft mit Blick auf die nachkommenden Generationen nicht verzichten kann.
Profil und Zielgruppe der Tagung
Die Tagung versteht sich als dialogisches Forum, das Theorie, wissenschaftliche Reflexion, didaktische Konzepte und konkrete Praxisbeispiele miteinander ins Gespräch bringt und hierfür Raum für Vorträge, Podiumsdiskussionen sowie praxisorientierte Panels bietet. Sie richtet sich an ein Fachpublikum aus den Bereichen Bildung, Theologie und pädagogischer Praxis, an Studierende der Religionspädagogiken und Theologien und bietet in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) eine als offizielle Fortbildung für Lehrkräfte anerkannte Plattform – insbesondere für Lehrkräfte des Religionsunterrichts.
Programmübersicht
Karlsruhe als Tagungsort
Ansprechpartner:innen und Initiator:innen
In der vorlesungsfreien Zeit (nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail, spätestens 24 Stunden im Voraus) biete ich folgende Sprechstundentermine an: 10.02.2026, 12–13 Uhr; 19.03.2026, 12–13 Uhr; 24.03.2026, 12–13 Uhr (alle Raum 2B232 oder online).
In der Vorlesungszeit findet mittwochs von 12–13 Uhr eine offene Sprechstunde in Präsenz statt (Raum 2B232); eine vorherige Terminbuchung ist nicht erforderlich, es kann jedoch bei mehreren Studierenden zu Wartezeiten kommen.
Mittwoch, 11. Februar 2026, 12.00-13.00 Uhr
Mittwoch, 4. März 2026, 12.00-13.00 Uhr
Mittwoch, 25. März 2026, 12.00-13.00 Uhr
Freitag, 17. April 2026, 12.00-13.00 Uhr
In der vorlesungsfreien Zeit: 16.02.26: 9.30 - 10.30; 03.03.26: 10.00 - 11.00; 24.03.26: 11.00 - 12.00 & nach Vereinbarung
Jun. Prof. Dr. phil. Ulvi Karagedik, M.A.
Außerplanmäßiger Professor (Apl. Prof.) Jörg Imran Schröter
Prof. Dr. Alexander Weihs
Oya Ibrahim